D o p p l e r - E f f e k t
Befinden sich Quelle und Beobachter zueinander relativ in
Ruhe, stimmen die Frequenzen, in denen Strahlung emittiert
wird, und denjenigen, in denen sie beobachtet wird, miteinander
überein. Im allgemeinen Fall, d.h. bei Relativbewegungen
zwischen Quelle und Beobachter gibt es Frequenzunterschiede,
die unter der Bezeichnung Doppler-Effekt
bekannt sind.
In der Astronomie wird von der Dopplerformel ausgiebiger
Gebrauch gemacht. Dopplerverschiebungen erlauben die
Messung von Radialgeschwindigkeiten der Strahlenquellen
oder auch die Messung von Sternrotationen. Selbst die
ungefähre Grösse von geordneten Gasströmungen
oder Turbulenzen in einer Sternatmosphäre können
so bestimmt werden.
