Planetarium und Sternwarte Köln

Erläuterung zu den einzelnen Führungen
im PLANETARIUM

____________________________________


(Sa. 27 Mai 2017 17:30 Uhr)

Begleiten Sie uns auf einer faszinierenden Reise durch unsere Muttergalaxie - die Milchstrasse. Lernen Sie den Ort unseres Sonnensystems in der Milchstrasse kennen. Wie sieht der allgemeine Aufbau einer Galaxie aus - gibt es mit unserer Galaxis vergleichbare Galaxien? Alle diese Fragen und mehr wollen wir in diesem Vortrag beantworten.

(ab 12 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 3 Juni 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt. Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.  

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 10 Juni 2017 17:30 Uhr)

Astrospektroskopie ist die Bezeichnung für die wellenlängenabhängige Analyse der Strahlung astronomischer Objekte. In der Astronomie werden fast ausschließlich die elektromagnetischen Wellen untersucht, d. h. Radiowellen, Infrarot, Licht, UV-, Röntgen- und Gammastrahlung. Aus dem Linienspektrum, das Objekte wie Sterne, Gasnebel oder das interstellare Gas aussenden, gewinnt man Informationen über chemische Stoffe und Elemente, die in den jeweiligen Objekten vorliegen, sowie über deren Häufigkeit. Da sich die Stärke der Spektrallinien auch mit der Temperatur und dem Druck ändern, kann man aus dem Linienspektrum Temperatur und Schwerebeschleunigung, von der der Druck auf einer Sternoberfläche abhängt, bestimmen. Aus der Breite der Spektrallinien im Licht eines Sternes lassen sich Rückschlüsse auf die Tangentialgeschwindigkeit und somit die Rotation des Sterns ziehen. Denn wenn sich der eine Rand des Sterns infolge seiner Eigenrotation auf den Beobachter zu- und der gegenüberliegende Rand wegbewegt, wird jede Spektrallinie durch den Dopplereffekt zu kürzeren Wellenlängen (Blauverschiebung) bzw. zu längeren Wellenlängen (Rotverschiebung) hin verschoben. Da man wegen der großen Entfernung der Sterne nur das Licht der gesamten strahlenden Oberfläche beobachten kann, verbreitern sich dadurch die Spektrallinie

(für Kinder nicht geeignet !!!)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 17 Juni 2017 17:30 Uhr)

Als zweitgrößter und sechster Planet unseres Sonnensystems zählt Saturn zu den jupiterähnlichen Gasriesen und war schon im Altertum bekannt. Vor allem sein Ringsystem, das schon in kleinen Fernrohren zu sehen ist, macht ihn zu einem der interessantesten Objekte am Himmel. Im Vortrag zeigen wir neueste Bilder der Raumsonden und berichten über aktuelle Forschungsergebnisse. Der Saturn ist der sechste Planet des Sonnensystems und mit einem Äquatordurchmesser von etwa 120.500 Kilometern (9,5-facher Erddurchmesser) nach Jupiter der zweitgrößte. Mit 95 Erdmassen hat er jedoch nur 30 % der Masse Jupiters. Wegen seines schon im kleinen Fernrohr sichtbaren Ringes wird er oft auch der Ringplanet genannt. Von den heute 62 bekannten Monden ist Titan der größte mit einem Durchmesser von 5150 km. Die vier Monde Rhea, Dione, Tethys und Iapetus besitzen Durchmesser zwischen 1050 km und 1530 km. Telesto, Tethys und Calypso bewegen sich mit jeweils 60 Grad Versatz auf derselben Bahn um den Saturn. (ab 10 Jahre)

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 24 Juni 2017 17:30 Uhr)

Wir zeigen Ihnen den Lebenszyklus der Sterne - abhängig von ihrer ursprünglichen Masse. Weiße Zwerge, Neutronensterne oder Schwarze Löcher sind moegliche Endstaddien im Leben der Sterne. Heute können wir durch neue Beobachtungstechniken und Computersimulationen schon sehr viel über die verschiednene Lebenszyklen der Sterne aussagen. Warum scheinen Sterne und wie sieht ihre weitere Entwicklung aus? Sterne existieren nicht ewig, obwohl die meisten von Ihnen Milliarden Jahre alt werden können. Sie allen wurden irgendwann einmal geboren und werden irgendwann sterben. Sterne entstehen aus sich zusammenziehenden Gas- und Staubwolken. Es dauert einige Millionen Jahre, bis eine solche kühle und dunkle Wolke Licht und Wärme ausstrahlt. Wenn Dichte und Temperatur im Inneren der Wolke schließlich extrem angestiegen sind, setzt im Zentrum dieser Verdichtungszone die Kernfusion ein. Ein neuer Stern ist geboren. Oft kann man auch in Zentren von Gasnebeln kompakte Sternhaufen beobachten, wobei es sich um gerade geborene Sterne handelt. Wenn die Kernfusion eingesetzt hat, entsteht die stabile Gleichgewichtssituation, wobei der Schwerkraftdruck, der den Stern dazu zu zwingen versucht, sich weiter zu verdichten, vom Gasdruck und der Energieproduktion ausgeglichen wird. Dieser Zustand kann einige Milliarden Jahre andauern: ( ab 12 Jahre )

(ab 12 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 1 Juli 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt. Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 8 Juli 2017 17:30 Uhr)

Die Existenz Dunkler Materie wird in der Kosmologie postuliert, um mit ihrer gravitativen Wirkung die Bewegung der sichtbaren Materie zu erklären, insbesondere die Geschwindigkeit, mit der sichtbare Sterne das Zentrum von Galaxien umkreisen: In den Außenbereichen ist sie deutlich höher, als man es allein auf Grund der Gravitation von Sternen, Gas- und Staubwolken erwarten würde. Die Natur der Dunklen Materie ist eine der wichtigsten offenen Fragen der Astronomie. Als Dunkle Energie wird in der Kosmologie eine hypothetische Form der Energie bezeichnet. Die Dunkle Energie wurde  eingeführt, um die beobachtete beschleunigte Expansion des Universums zu erklären. Die physikalische Interpretation der Dunklen Energie ist weitgehend ungeklärt und ihre Existenz ist experimentell nicht nachgewiesen. Warum trotzdem über Dunkle Materie und Dunkle Energie spekuliert wird, soll im Vortrag deutlich gemacht werden.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 15 Juli 2017 17:30 Uhr)

Planetarium-Shows sind aufwändig produzierte Großformatfilme, die sich nahtlos über die gesamte Kuppel eines Planetariums erstrecken und den Zuschauer komplett in ihre Bilderwelt eintauchen lassen. Die Fulldome-Projektion in hoher Auflösung hat inzwischen fast überall den opto-mechanischen Sternenprojektor abgelöst oder zumindest um das Bewegtbild ergänzt.  Das 45minütige Kuppel-Programm „Milliarden Sonnen – Eine Reise durch die Galaxis“ wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Planetarien produziert. In der Astro-Show ist in hoher Videoauflösung zunächst der Start von „Gaia“ in den Erdorbit zu sehen, wo das Weltraumteleskops in den kommenden Jahren in bisher einzigartiger Präzision die Millionen Sterne in unserer Galaxis – und später auch darüber hinaus – für eine kosmische Landkarte vermessen soll. Der Besucher muss allerdings nicht so lange warten, sondern begibt sich in der Schau gleich virtuell auf eine spektakuläre Raumfahrt durch die Milchstraße, durch geheimnisvolle Nebel, vorbei an Roten Riesen und weißen Zwergen, an Pulsaren und Schwarzen Löchern.

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 2 September 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 9 September 2017 17:30 Uhr)

Dies ist die erste von der ESO produzierte Ganzkuppel-Planetariumsshow "Von der Erde zum Universum". Die beeindruckende, 30-minütige Reise durch Zeit und Raum vermittelt uns durch eine fesselnde Kombination aus Bild und Ton das Universum, so wie es durch die Wissenschaft sichtbar gemacht wird. Die Show wurde für das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum produziert, das 2017 eröffnet wird. Bis dahin wird die Show weltweit in Planetarien gezeigt. In "Von der Erde zum Universum" laden wir Sie ein, an der Reise von der Entdeckung des Himmels teilzunehmen. Sie reicht von den Theorien der alten griechischen Astronomen bis zu den heutigen großen Teleskopen.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 16 September 2017 17:30 Uhr)

Schon wieder steuert ein Asteroid in Richtung Erde. Der über hundert Meter dicke Steinklotz soll unserem Planeten auf seinem Vorbeiflug. Ab einem Durchmesser von 50 Metern kann ein Meteorit große Zerstörungen anrichten“, sagt Rainer Kresken vom Europäischen Luftkontrollfahrzentrum ESOC in Darmstadt. Der Tscheljabinsk-Meteor, der vor einem Jahr in Russland auf die Erde traf, hatte einen Durchmesser von etwa 20 Metern. Damals verletzte die Druckwelle, die der Aufprall verursachte, rund 1600 Menschen. Wäre dieser Meteorit über dem Ruhrgebiet niedergegangen, hätte die Druckwelle Raumfahrtingenieur Kresken zufolge leicht auch Tote fordern können. Geschwindigkeiten von 18 Kilometern in der Sekunde Die Geschwindigkeiten der Meteoriten sind enorm. „Alle Objekte, die aus dem All auf die Erde schlagen, haben eine Geschwindigkeit von mindestens elf Kilometern pro Sekunde“, sagt Kresken. Der Tscheljabinsk-Meteorit trat im vergangenen Jahr mit 18 Kilometern in der Sekunde in die Erdatmosphäre ein – der 30-fachen Geschwindigkeit einer Concorde.

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 23 September 2017 17:30 Uhr)

Hier wollen wir uns den äusseren Planeten unseres Sonnensystems zuwenden. Sie waren im Altertum unbekannt und wurden erst in der Neuzeit entdeckt. Pluto erst 1930 - er hat kürzlich seinen Status als Planet verloren: erfahren Sie warum. Sie werden Bilder von Uranus und Neptun sehen - teilweise als Kurzvideo -, die uns erst die Raumsonden ermöglicht haben. Methan in der Atmosphäre verleiht den beiden Außenposten unseres Sonnensystems ihre Farbe. Uranus ist ruhig, auf Neptun geht es stürmischer zu. Beide sind die einzigen nicht mit bloßem Auge sichtbaren Planeten. Deswegen wurden sie beide erst in der Neuzeit mit Fernrohren entdeckt. Uranus und Neptun haben ihre Bahnen vertauschtWas Astronomen lange vermutet haben, scheint nun bestätigt: Die heutige Konstellation unseres Sonnensystems ist eine andere, als zu Zeiten seiner Entstehung. Uranus und Neptun befinden sich nicht seit jeher auf ihrer jetzigen Position.  

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 30 September 2017 17:30 Uhr)

Die Europäische Weltraumorganisation Esa behält eine Landung mit Astronauten auf dem Mond und dem Mars im Blick. Ein Besuch auf dem Mond könnte schon Mitte des nächsten Jahrzehnts möglich sein, auf dem Mars ein Jahrzehnt später, sagte der Esa-Direktor für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb, Thomas Reiter, am Donnerstag im Esa-Satellitenkontrollzentrum Esoc in Darmstadt. „Mit Menschen haben wir mehr Möglichkeiten als mit Robotern, auf die Bedingungen vor Ort einzugehen.“ Im Kontrollzentrum feierte die Esa 50 Jahre Zusammenarbeit europäischer Länder in der Raumfahrt. Die Esa ging 1975 aus den beiden Vorläuferorganisationen Eldo und Esro (European Launcher Development Organisation und European Space Research Organisation) hervor. Deren Start 1964 gilt nach Esa-Angaben als Beginn der europäischen Zusammenarbeit.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 7 Oktober 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 14 Oktober 2017 17:30 Uhr)

Wie leben Astronauten im Raumschiff? Was essen sie, wie trinken und wie schlafen sie? Welche Auswirkungen hat die Schwer= kraft und wie lebt es sich im All? Alles was mit diesem Thema zusammenhängt erklärt Ihnen dieser Vortrag. Anschließend können Sie echte Astronautennahrung einmal selbst ausprobieren. Nach einem langen Arbeitstag im All geht nichts über eine gute Nachtruhe! Allerdings hat es mit dem Schlafen im Weltraum etwas Besonderes auf sich. Es gibt kein Oben oder Unten und alles ist schwerelos. Die Astronauten können ihre Schlafsäcke an einer Wand oder Decke befestigen und schlafen, wo sie möchten, sofern sie darauf achten, nicht umherzuschweben und an Dinge zu stoßen. Auf der ISS geht die Sonne innerhalb von 24 Stunden 16-mal auf und unter. Es ist also nicht so leicht zu verstehen, wann Schlafenszeit ist. Die Astronauten arbeiten und schlafen nach einem täglichen Zeitplan. Normalerweise sind für den Abschluss jedes Tags einer Mission acht Stunden Schlaf eingeplant. Um sich beim Schlafen nicht vom Sonnenlicht stören zu lassen, setzen sie sich manchmal Schlafbrillen auf oder ziehen die Fensterläden herunter.  

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 21 Oktober 2017 17:30 Uhr)

Berühmt sind die Maya für den Anbau von Mais, ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender, geschrieben in Maya-Schrift. Die mittlerweile weitgehend entzifferte Schrift war bis zur Ankunft der Spanier das einzige bekannte voll entwickelte Schriftmedium in Amerika. Kunsthandwerk (Bearbeitung von Stein, Keramik, Holz, Textilien) und Malerei waren hoch entwickelt, Metallverarbeitung (Gold, Silber, Kupfer) spielte erst spät und fast nur für rituelle Zwecke eine Rolle, nicht für die Werkzeugherstellung. In den Städten gab es bis zu 75 m hohe Stufenpyramiden, Maya-Akropolis, Paläste, Observatorien und Ballspielplätze. Die Azteken siedeln sich um 1215 im Hochtal von Mexico an und gründen 1370 ihre Hauptstadt Tenochtitlan. Nach kurzer Blütezeit wird jedoch auch das aztekische Reich von den Spaniern erobert. 1325 bricht der aztekische Widerstand. Aufgrund einer gemeinsamen olmekischen Ursprungskultur ist die Religion der Maya und Azteken recht ähnlich. Das Universum wurde von beiden in drei Hauptebenen eingeteilt, die Überwelt (Himmel) mit 13 Schichten, die Mittelwelt (Erde), viergeteilt oder als viereckige Platte und Unterwelt mit neun Schichten. Außerdem stand im Zentrum kosmologischer Spekulationen sowohl der Maya als auch der Azteken die Überwindung des uranfänglichen Chaos, das periodisch wiederkehren kann. Doch während die Maya ein hohes Bewusstsein für Vergänglichkeit hatten und ihnen die Götter und die Zeit als stabilisierende Faktoren galten, versuchten die Azteken durch Rituale Ordnung in der Welt herbeizuführen.

(ab 14 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 28 Oktober 2017 17:30 Uhr)

Viereinhalb Milliarden Jahre ist unser Sonnensystem alt. Nur langsam bekommt die Wissenschaft Einblick in die unendlichen Weiten. Gerade hat die Nasa-Sonde "New Horizons" den Pluto besucht. Erstmals weiß die Menschheit nun, 85 Jahre nach seiner Entdeckung, wie es dort aussieht. Nach den Maßstäben der Milchstraße ist die Sonne ein ganz normaler Durchschnittsstern. An der Oberfläche rund 5000, im Inneren bis zu 15 Millionen Grad Celsius heiß bezieht die Sonne ihre Energie aus dem Prozess der Kernfusion. Wasserstoffatome verschmelzen zu Helium und heizen so das solare Feuer an. Die gute Nachricht: Das geht noch rund fünf bis sechs Milliarden Jahre so. Die schlechte Nachricht: Nach Ende dieses Zeitraums dehnt sich die Sonne womöglich soweit aus, dass sie die Erde verschluckt. Auf dem Weg aus unserem Sonnensystem müssten nwir die Oortsche Wolke passieren. Der Rand der Oortschen Wolke könnte 1,6 Lichtjahre von der Erde entfernt sein. Das ist der beinahe halbe Weg zum nächsten Stern: dem Proxima Centauri. Er ist deutlich kleiner als die Sonne und hat nur ein Achtel ihrer Masse. Selbst wer mit Lichtgeschwindigkeit hierherreist, braucht mehr als vier Jahre. Oder anders ausgedrückt: Wenn die Entfernung der Sonne zur Erde nur ein einziger Meter wäre, dann würde Proxima Centauri rund 270 Kilometer entfernt liegen. "Erzählen Sie mir nicht, dass die Menschheit dort nicht hingehört. Die Menschheit gehört dorthin, wo immer sie auch hingehen will. Und wenn sie erst einmal dort ist, wird sie viel erreichen." (Wernher von Braun)

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 4 November 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 11 November 2017 17:30 Uhr)

Untersuchungen bei verschiedenen Wellenlängen Während des Großteils ihrer Geschichte beschränkte sich die Astronomie bei der Beobachtung der Himmelskörper auf den Bereich des sichtbaren Lichts. Die moderne Astronomie dagegen nutzt Beobachtungen aus weiten Teilen des elektromagnetischen Spektrums, die sich gegenseitig ergänzen. Astronomische Beobachtungsmethoden, die mehrere Wellenlängenbereiche des Elektromagnetischen Spektrums verwenden, werden als Multiwellenlängen-Astronomie bezeichnet. Im Vortrag werden Bildbeispiele astronomischer Objekte aus den verschiedenen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums gezeigt.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 18 November 2017 17:30 Uhr)

Monde gibt es in vielen Formen, Größen und Arten. Es handelt sich im Allgemeinen um feste Körper, und manche haben eine Atmosphäre. Die meisten Monde haben sich wahrscheinlich aus den Gas- und Staubscheiben gebildet, die sich in der Frühzeit des Sonnensystems um die Planeten geformt haben. Bis Juni 2006 lag die Zahl der von Astronomen entdeckten Monde, die die Planeten unseres Sonnensystems umlaufen, bei 165, inklusive der Pluto-Monde. Der Rekordhalter unter den Planeten, Jupiter, verfügt über insgesamt 63 bekannte Monde, zu denen auch Ganymed gehört, der größte Mond im Sonnensystem. Viele der kleinsten äußeren Monde des Jupiter umlaufen den Planeten auf ihren stark elliptischen Bahnen „rückwärts“, das heißt entgegen seiner Rotationsrichtung. Auch Saturn, Uranus und Neptun werden von solchen „irregulären“ Monden auf weiten Umlaufbahnen umkreist. Mit dem Begriff „Mond“ verbindet man gewöhnlich ein kugelförmiges Objekt wie den Erdmond. Die beiden Monde des Mars, Phobos und Deimos, sind jedoch etwas Besonderes. Zwar umkreisen beide den Planeten auf fast kreisförmigen Umlaufbahnen, die nahe an der Äquatorebene liegen, aber ihre Oberfläche ist unregelmäßig und dunkel. Phobos nähert sich sehr langsam dem Mars und könnte in etwa 40 bis 50 Millionen Jahren auf den Planeten stürzen, wenn er nicht vorher von der Schwerkraft des Mars auseinander gerissen wird und sich in Form eines dünnen Rings um den Planeten verteilt. Von den terrestrischen oder Gesteinsplaneten des inneren Sonnensystems haben weder Merkur noch Venus einen Mond. Die Erde hat einen Mond und der Mars hat seine beiden kleinen Monde. Die Gasriesen im äußeren Sonnensystem (Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) verfügen über zahlreiche Monde. Als sich diese Planeten in der Frühzeit des Sonnensystems bildeten, konnten sie mit ihren starken Schwerefeldern viele Objekte einfangen.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 25 November 2017 17:30 Uhr)

Dies ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie die Welt im Kleinsten und Größten zusammenspielt. Die größten klar definierten Strukturen im Universum, die Galaxienhaufen, liefern Informationen über das Gewicht der leichtesten Elementarteilchen, die wir kennen. Der Massenunterschied umfasst dabei 48 Größenordnungen! Die Astrophysik leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Theorie der Elementarteilchen.

(ab 12 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 2 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 9 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Wie sieht das Ende des Universums aus? Die Beschaffenheit der dunklen Materie und dunklen Energie spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ihre Eigenschaften werden darüber entscheiden, welchen der 3 möglichen Endzustände das Universum annehmen wird: Den Big Crunch, bei dem sich alle Materie am Ende wieder in einem Punkt versammelt, den Big Rip, eine Art kosmisches Raumplatzen, oder die Ausdehnung des Universums bis in alle Ewigkeit. Welche Aussagen die Astronomie über das Ende des Universums evtl. treffen kann, erfahren Sie in diesem Vortrag. Wie sieht das Ende des Universums aus? Die Beschaffenheit der dunklen Materie und dunklen Energie spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ihre Eigenschaften werden darüber entscheiden, welchen der 3 möglichen Endzustände das Universum annehmen wird: Den Big Crunch, bei dem sich alle Materie am Ende wieder in einem Punkt versammelt, den Big Rip, eine Art kosmisches Raumplatzen, oder die Ausdehnung des Universums bis in alle Ewigkeit.

(ab 12 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 16 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Sind wir alleine im Universum? Diese Frage bewegt die Menschen wohl schon von jeher. Mit Hilfe der sogenannten Drake-Gleichung sind Wissenschaftler darum bemüht, zumindest statistisch eine Antwort darauf zu geben. US-Astronomen haben diese Gleichung nun mit den neusten Beobachtungsdaten gefüttert. Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass nur auf der Erde intelligentes Leben entstanden ist, ist gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit dieser Intelligenz auch Kontakt aufnehmen können allerdings auch. „Die Antwort auf die Frage, ob es neben uns auch noch andere, technologisch entwickelte Zivilisationen im Universum gibt, war bislang von drei großen Unsicherheiten in der Drake-Gleichung beeinträchtigt“, erläutert Frank und führt weiter aus: „Zwar wissen wir schon vergleichsweise lange, wie viele Sterne es grundsätzlich gibt. Wir wussten lange Zeit aber nicht, wie viele dieser Sterne Planeten besitzen, die ihren Stern innerhalb dessen habitabler – also nach irdischen Standards lebensfreundlicher – Zone umkreisen. Ebenso wenig wissen wir, wie oft sich einfaches Leben zu Intelligenz entwickelt und wie lange entwickelte Zivilisationen bestehen, bevor sie vergehen. „Das Universum ist mehr als 13 Milliarden Jahre alt“. „Das bedeutet, dass selbst wenn es rund 1.000 Zivilisationen in unserer eigenen Galaxie geben sollte, diese aber nur in etwa so lange existieren, wie es die menschliche Zivilisation bislang gibt (ca. 10.000 Jahre), wahrscheinlich keine dieser Zivilisationen heute noch existiert – und andere werden erst sehr viel später nach uns entstehen.“ Die Chance, dass wir also eine „zeitgenössische“ fremde und technologisch aktive Zivilisation finden, sei also gering. Es sei denn Zivilisationen währen wesentlich länger als unsere bisherige.

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________
(Sa. 23 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Schon seit Jahrhunderten versuchen Astronomen, herauszufinden, was der Stern von Bethlehem war. Ein Komet? Eine Supernova? Eine besondere Konstellation? Schon Johannes Keppler, Edmond Halley und Isaak Newton grübelten über diese Frage nach und entwickelten dazu ihre Theorien. Doch die Lösung des Rätsels ist gleich aus mehreren Gründen komplizierter als man glaubt. Den Angaben der Bibel zufolge war der "Stern von Bethlehem" nicht nur in Israel selbst, sondern auch in Babylon, der Heimat der drei Weisen, sichtbar. Das Ereignis war offenbar sowohl auffällig als auch selten genug, um den erfahrenen babylonischen Astronomen als etwas Besonderes zu erscheinen. Die Leuchterscheinung muss länger zu sehen gewesen sein, da die drei Weisen sie sowohl bei ihrem Aufbruch in Babylon als auch bei ihrer Ankunft in Bethlehem beobachteten. Es stellt sich die Frage, warum in der Bibel nur von einem "Stern" die Rede ist. War das einfach künstlerische Freiheit des Evangelisten? Oder hat er sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst.

(ab 10 J.)

GO BACK

________________________________________________________________


Bitte beachten !!!
Einlass ins Planetarium ist jeweils um 17.30 Uhr
Beginn der Vorführungen: 18.00 Uhr (pünktlich)
Nach Beginn der Vorführung ist kein Einlass mehr möglich !!!