Planetarium und Sternwarte Köln

Erläuterung zu den einzelnen Führungen
im PLANETARIUM

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(Sa. 22 Dezember 2018 15:30 Uhr)

Die Natur hat die chemischen Elemente, aus denen alle Sterne und Planeten, alle Organismen und auch wir Menschen bestehen, in drei Phasen erzeugt. Die erste Phase endete bereits wenige Minuten nach dem Urknall. Bis dahin waren nur die leichtesten Elemente Wasserstoff und Helium sowie in geringen Mengen Lithium und Beryllium entstanden. Danach sanken Temperatur und Dichte im expandierenden Universum so weit, dass keine schwereren Atomkerne mehr gebildet werden konnten. Die zweite Phase der Nukleosynthese begann erst einige hundert Millionen Jahre später. Damals bildeten sich durch Gravitationsdruck aus dem Urgas die ersten Sterne. In deren heißen Zentren setzten Kernreaktionen ein, in denen die leichten Elemente Wasserstoff und Helium nach und nach zu schwereren Elementen bis hin zum Eisen fusionierten. Dritte Phase: Atomkerne schwerer als Eisen entstanden in den letzten Entwicklungsstadien massereicher Sterne, den sogenannten Roten Riesen, und in gewaltigen Sternexplosionen, den Supernovae. Der berühmte Satz: „Wir sind aus Sternenstaub gemacht“ ist daher nicht etwa metaphorisch, sondern im Wortsinn zu verstehen: Jedes Atom schwerer als Beryllium in unserem Körper oder wo auch immer im Universum, verdankt seine Existenz der Elementsynthese im Innern der Sterne oder in Sternexplosionen. Erst kürzlich wurden Signale von verschmelzenden Neutronensternen empfangen, die uns erstmalig bestätigten, was man schon länger vermutete: die schwereren Elemente u.a. Silber, Gold und Platin entstehen in einem solchen Prozeß.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 22 Dezember 2018 17:30 Uhr)

Schon seit Jahrhunderten versuchen Astronomen, herauszufinden, was der Stern von Bethlehem war. Ein Komet? Eine Supernova? Eine besondere Konstellation? Schon Johannes Keppler, Edmond Halley und Isaak Newton grübelten über diese Frage nach und entwickelten dazu ihre Theorien. Doch die Lösung des Rätsels ist gleich aus mehreren Gründen komplizierter als man glaubt. Den Angaben der Bibel zufolge war der "Stern von Bethlehem" nicht nur in Israel selbst, sondern auch in Babylon, der Heimat der drei Weisen, sichtbar. Das Ereignis war offenbar sowohl auffällig als auch selten genug, um den erfahrenen babylonischen Astronomen als etwas Besonderes zu erscheinen. Die Leuchterscheinung muss länger zu sehen gewesen sein, da die drei Weisen sie sowohl bei ihrem Aufbruch in Babylon als auch bei ihrer Ankunft in Bethlehem beobachteten. Es stellt sich die Frage, warum in der Bibel nur von einem "Stern" die Rede ist. War das einfach künstlerische Freiheit des Evangelisten? Oder hat er sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen astronomischen Erscheinungen rund um Christi Geburt, die für den Stern von Bethlehem verantwortlich sein könnten. Auch wer glaubt, sollte sich den Erkenntnissen der Astronomen nicht verschliessen.

(ab 8 J.)

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(Sa. 5 Januar 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 12 Januar 2019 17:30 Uhr)

Houston - Heute vor 30 Jahren, am 21. Dezember 1968, verließen Menschen erstmals die Erde, um die nächstgelegene "Insel" im Weltall, unseren Mond, zu erreichen. Die drei Apollo-8-Astronauten Frank Borman, James Lovell und William Anders erreichten nach drei Reisetagen ihr Ziel und umkreisten den Mond zehnmal. Die Bilder, die sie mitbrachten, zeigten unseren Trabanten, wie ihn Menschen nie zuvor gesehen hatten.Schon die Hochkulturen des Altertums verfolgten den Mondlauf und erstellten brauchbare Kalender. In Einzelfällen gelang sogar die Vorhersage von durch den Mond verursachten Sonnenfinsternissen. Doch die eigentliche Mondforschung begann erst mit der Erfindung des Fernrohrs. Galileo Galilei entdeckte damit im Jahre 1609 Krater und Berge auf dem Mond.Erst später erkannte man, daß der Mond nicht selbst leuchtet, sondern nur Sonnenlicht reflektiert. Im weiteren glückte auch eine immer genauere Bestimmung der im Mittel 384 400 Kilometer betragenden Distanz zwischen Erde und Mond.Bis ins Raumfahrtzeitalter blieb aber völlig rätselhaft, wie die Mondrückseite aussieht. Denn da seine Rotationsdauer exakt mit der einmonatigen Umlaufzeit um die Erde übereinstimmt, ist uns immer dieselbe Mondseite zugewandt

(ab 6 J.)

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(Sa. 19 Januar 2019 17:30 Uhr)

Die Kosmologie  beschäftigt sich mit dem Ursprung, der Entwicklung und der grundlegenden Struktur des Universums (Kosmos) als Ganzem und ist ein Teilgebiet der Astronomie, das in enger Beziehung zur Astrophysik steht. Die moderne Kosmologie beschreibt das Universum mittels physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Dabei ist besonders die heute beobachtete, ungleichmäßige Verteilung der Galaxien und Galaxienhaufen im Nahbereich des sonst räumlich, aber nicht zeitlich homogenen und isotropen, expandierenden Universums zu verstehen. Die signifikante Haufenbildung, mit großen dazwischenliegenden Leerräumen (Voids), führt dazu, dass man von einem „klumpigen“ Universum spricht. Die größte bisher entdeckte Struktur, die Sloan Great Wall, ist ca. 1,37 Mrd. Lichtjahre lang.

(ab 14 J.)

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(Sa. 26 Januar 2019 17:30 Uhr)

Mehr als 41 Jahre reiste die Voyager durch das All - und hat jetzt die Heliosphäre der Sonne verlassen. Trotz der ungeheuren Entfernung hat die Nasa immer noch Kontakt zur Sonde. Diese bietet nun einen „noch nie dagewesenen Blick“ für die Menschheit. Beide Sonden waren 1977 auf ihre Mission zur Erforschung der Planeten Jupiter und Saturn geschickt worden. Dass sie die Heliosphäre verlassen haben, bedeutet nach Angaben der Nasa aber noch nicht, dass sie auch das Sonnensystem verlassen haben. Dies werde „sobald“ auch nicht geschehen.   Als Grenze des Sonnensystems gilt demnach eine Region außerhalb der Oortschen Wolke. Es werde rund 300 Jahre dauern, bis „Voyager 2“ die Oortsche Wolke erreicht, erklärte die Nasa. Bis sie das äußere Ende erreicht, dürften demnach wahrscheinlich 30.000 Jahre vergehen.

(ab 7 J.)

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(Sa. 2 Februar 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 9 Februar 2019 17:30 Uhr)

Eine irdische Sonnenfinsternis oder Eklipse  ist ein astronomisches Ereignis, bei dem die Sonne von der Erde aus gesehen durch den Mond teilweise oder ganz verdeckt wird. Der Schatten des Mondes streicht dabei über die Erde, was nur bei Neumond möglich ist. Sonne und Mond erscheinen einem Beobachter auf der Erde mit annähernd dem gleichen scheinbaren Durchmesser (durchschnittlich 0,52°), weshalb der Mond die Sonnenscheibe manchmal vollständig bedecken kann. Die bei solch einer totalen Sonnenfinsternis auf die Erde fallende Spur des Kernschattens des Mondes ist allerdings höchstens einige hundert Kilometer breit. Hingegen misst der Halbschatten des Mondes – wegen der flächigen Lichtquelle Sonne ein Übergangsschatten mit fließendem Helligkeitsübergang – mehrere tausend Kilometer, so dass dann von mehr als einem Viertel der Erdoberfläche aus eine partielle Verfinsterung der Sonne zu beobachten ist. Während einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schatten, den die von der Sonne beleuchtete Erde in den Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet statt, wenn Sonne, Erde und Mond genügend genau auf einer Linie liegen. Der Schatten der Erde hat einen kreisförmigenKernschatten, in dem die Sonne von der Erde völlig verdeckt ist, umgeben von einem kreisringförmigenHalbschatten, in dem die Sonne teilweise bedeckt ist. Umgangssprachlich wird mit Mondfinsternis der Fall bezeichnet, in dem der Mond ganz oder teilweise durch den Kernschatten läuft. Dann ist der kreisförmige Schatten der Erde auf der Mondscheibe deutlich wahrzunehmen. Je nachdem, ob der Mond ganz oder nur teilweise in den Schatten eintaucht, wird zwischen totalen und partiellen Finsternissen unterschieden.  

(ab 8 J.)

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(Sa. 16 Februar 2019 17:30 Uhr)

Seit Newtons Gravitationstheorie kannte man die mathematischen Gleichungen, mit denen sich die Bewegung der Himmelskörper beschreiben lassen. Man konnte sie nur nicht lösen. Sobald man die gravitative Interaktion von mehr als 2 Körpern betrachtete, wurden die Gleichungen so komplex, dass man sie nur noch näherungsweise lösen konnte. 1889 zeigte Henri Poincaré, dass diese nicht am Unvermögen der Wissenschaftler lag, sondern ein prinzipielles Problem ist: er konnte beweisen, dass sich diese Gleichungen niemals lösen lassen, wenn mehr als 2 Körper beteiligt sind. Das bedeutet auch, dass wir die Vorstellung vom "Sonnensystem als Uhrwerk" fallen lassen müssen. Man kann also die Bewegung der Planeten nicht für jeden beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft exakt vorhersagen. Der Grund dafür ist, dass solche komplexen Systeme immer auch chaotische Eigenschaften aufweisen – auch im Sonnensystem.

(ab 10 J.)

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(Sa. 23 Februar 2019 17:30 Uhr)

Galaxien im All sind voneinander so weit entfernt, dass sie sich niemals in die Quere kommen. Weit gefehlt! Wechselwirkende Galaxien sind ein häufig im Kosmos anzutreffendes Phänomen. Aus diesen Begegnungen ergeben sich Galaxienverschmelzungen oder Neukonstellationen der Sterninseln. Häufig entstehen aus Verschmelzungen von Scheibengalaxien sog. Elliptische Galaxien. Eine bis zwei von hundert Galaxien können wir heute im Stadium der Verschmelzung sehen. Als Beispiele seien genannt: Mäuse-Galaxien, Antennen-Galaxie, Ringgalaxien, wechselwirkende Satellitengalaxien. Lassen Sie sich durch viele Bilder (und Videoclips) in diese exotische Galaxienwelt entführen.

(ab 10 J.)

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(Sa. 9 März 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 16 März 2019 17:30 Uhr)

Der Saturn ist der sechste Planet des Sonnensystems und mit einem Äquatordurchmesser von etwa 120.500 Kilometern (9,5-facher Erddurchmesser) nach Jupiter der zweitgrößte. Mit 95 Erdmassen hat er jedoch nur 30 % der Masse Jupiters. Wegen seines schon im kleinen Fernrohr sichtbaren Ringes wird er oft auch der Ringplanet genannt. Von den heute 62 bekannten Monden ist Titan der größte mit einem Durchmesser von 5150 km. Die vier Monde Rhea, Dione, Tethys und Iapetus besitzen Durchmesser zwischen 1050 km und 1530 km. Telesto, Tethys und Calypso bewegen sich mit jeweils 60 Grad Versatz auf derselben Bahn um den Saturn. Jupiter, benannt nach dem römischen Gott, ist der fünfte und größte Planet unseres Sonnensystems. Jupiter zählt zu den Gasriesen, die nach ihm als die jupiterähnlichen Planeten bezeichnet werden, und mit diesen zu der Gruppe der äußeren Planeten. Der Vortrag - mit Bildern und Videos - berichtet über neue Erkenntnisse des Systems Jupiter mit seinen vielen Monden.

(ab 6 J.)

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(Sa. 23 März 2019 17:30 Uhr)

Es ist gar nicht so leicht, den Kosmos "abzuwiegen", sind wir doch an die Erde gebunden. Eine nahe liegende Möglichkeit bietet sich daher naturgemäß durch die Beobachtung des Universums und den gravitativen Beziehungen der verschiedenen Objekte. Daraus kann man anhand der Newtonschen Gravitationsgesetze auf die Massen schließen. Hierzu muss man ein genügend großes Volumen in seine Betrachtung einbeziehen. Man kann die Anzahl der Galaxien sowie ihre Masse bestimmen, dividiert durch das beobachtete Volumen erhält man dann eine mittlere Massendichte. Nun braucht man "nur" noch das Gesamtvolumen des Universums, um die Gesamtmasse zu ermitteln.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 30 März 2019 17:30 Uhr)

Die Forschung auf der ISS bietet durch die internationale Raumstation ISS mehrere auf der Erde nicht erreichbare Bedingungen. So können außerhalb der ISS leicht Geräte für astronomische und meteorologische Untersuchungen angebracht werden und physikalische und biologische Proben längere Zeit den Weltraumbedingungen ausgesetzt werden. Die Experimente im Inneren der ISS nutzen vor allem die permanente Mikrogravitation. Außerdem dienen auch die Astronauten selbst als Probanden für Untersuchungen der (Weltraum-)Medizin, bei denen auch missionsbedingter Stress eine Rolle spielt. Bislang wurden allein rund 50 Experimente mit deutscher Beteiligung begonnen und teilweise abgeschlossen.

(ab 12 J.)

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(Sa. 6 April 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 13 April 2019 17:30 Uhr)

Das schwarze Loch mitten in der Milchstraße ist ein ideales kosmisches Labor für allerlei physikalische Tests. Denn sein extrem starkes Schwerefeld beeinflusst die Umgebung und wirkt sich auf die in der Nähe vorbeiziehenden Sterne aus. Dabei haben Wissenschaftler Relativistischer Farbwechsel: Die Illustration zeigt den Stern S2 beim Vorübergang am schwarzen Loch im galaktischen Zentrum. Deutlich zu sehen ist die durch das extrem starke Schwerefeld verursachte Gravitations-Rotverschiebung. Astronomen gelingt Test von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie im galaktischen Zentrum des Max­Planck­Instituts für extraterrestrische Physik nun einen Effekt registriert, den Albert Einstein in seiner allgemeinen Relativitätstheorie vor mehr als 100 Jahren vorhergesagt hat. Zur Beobachtung des galaktischen Zentrums nutzten die Forscher alle vier Spiegel des Very Large Telescope in Chile. Sie richteten ihr Augenmerk auf einen Stern namens S2 und verfolgten ihn auf seiner Umlaufbahn um das schwarze Loch. Im Mai 2018 kam S2 diesem Massemonster mit einem Abstand von ungefähr 14 Milliarden Kilometern besonders nahe. Der Stern bewegte sich dabei mit einem Tempo von mehr als 25 Millionen Kilometern pro Stunde. Die Messungen zeigten deutlich einen Effekt, der als Gravitations­Rotverschiebung bezeichnet wird: Das Licht des Sterns S2 wurde durch das enorm starke Gravitationsfeld des schwarzen Lochs zu längeren Wellenlängen hin verschoben und erschien deshalb rötlich. Diese Änderung der Wellenlänge stimmte genau mit Einsteins Prognose überein. (www.mpg.de/12141873)

(ab 14 J.)

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(Sa. 20 April 2019 17:30 Uhr)

Das, was wir heute als Himmel und Erde bezeichnen, war vor undenklichen Zeiten ein durcheinandergewirbeltes "Ding" von der eiförmiger Gestalt. Inmitten dieses Eis aber formte sich ein Wesen, Pan Gu, das einem Menschen glich. Nach achtzehntausend Jahren strebte alles, was hell und klar war innerhalb des Eis, empor und wurde zum Himmel. Alles Dunkle und Trübe hingegen senkte sich herab und wurde zur Erde. Pan Gu schwebte zwischen beiden und wuchs und wuchs - so wie auch Himmel und Erde wuchsen. Der Himmel wurde immer höher, die Erde immer fester und Pan Gu immer größer. So vergingen wieder achtzehntausend Jahre. Als Pan Gu starb, wurden aus seinem Atem Wind und Wolken, aus seiner Stimme das Dröhnen des Donners, aus seinem linken Auge die Sonne, aus seinem rechten der Mond, aus seinen Armen und Beinen die Vier Himmelsrichtungen, aus seinen Knien, den Ellbogen und der Stirn die Fünf Heiligen Berge Chinas, aus seinem Blut die Ströme und Flüsse, aus seinen Sehnen und Adern die Falten, Furchen und Höhlungen der Erde, aus seinem Fleisch die Felder und Weiden, aus seinen Haaren und seinem Bart die Gestirne des Himmels.

(ab 14 J.)

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(Sa. 27 April 2019 17:30 Uhr)

Das sind die größten Teleskope der Erde für den tiefen Blick ins All Sie heißen Alma, Noema oder auch Sofia. Diese Namen stehen aber nicht für schöne Frauen, sondern sind Abkürzungen für die leistungsfähigsten Superteleskope der Welt. Wir stellen Ihnen die acht spannendsten Augen und Ohren vor, mit denen Astronomen tief ins Weltall blicken und horchen.

(ab 10 J.)

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(Sa. 4 Mai 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 11 Mai 2019 17:30 Uhr)

Bislang kennen wir mehr als 3500 Exoplaneten. Doch einen derart jungen wie PDS 70b konnten Astronomen bislang noch nicht nachweisen: Er entsteht gerade erst. Einem Team gelang jetzt aber ein Fund, den man durchaus als sensationell bezeichnen kann. Mit Hilfe des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile beobachteten die Astronomen einen extrem jungen Exoplaneten, der gerade entsteht. »Der Gasriese mit der Bezeichnung PDS 70 b wurde innerhalb einer Lücke der protoplanetaren Scheibe seines Sterns PDS 70 nachgewiesen«. Der 370 Lichtjahre von uns entfernte PDS 70 b könnte daher völlig neue Einblicke auf die Entstehung von Sternen und ihren Planetensystemen ermöglichen, da er wahrscheinlich weitere Materie aus der Gas- und Staubscheibe seiner Sonne anzieht: Er wächst also noch. Der Planet befindet sich rund drei Milliarden Kilometer entfernt von dem Stern, was ungefähr der Distanz zwischen Uranus und unserer Sonne entspricht. Der Exoplanet ist ein so genannter heißer Jupiter, aber noch um ein Mehrfaches größer als unser Gasriese.

(ab 12 J.)

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(Sa. 18 Mai 2019 17:30 Uhr)

Der Sonne am nächsten befinden sich die inneren,erdähnlichen Planeten Merkur (Abstand zur Sonne 57,9 × 106km, beziehungsweise 0,39 AE), Venus (108,2 × 106 km, 0,72 AE), Erde (149,6 × 106 km, 1 AE) und Mars(227,9 × 106 km, 1,52 AE). Ihr Durchmesser beträgt zwischen 4.878 km und 12.756 km, ihre Dichte zwischen 3,95 g/cm3 und 5,52 g/cm3. Innerhalb der habitablen Zone um die Sonne befinden sich jedoch nur die Erde und, je nach Modell, noch ganz knapp der Mars. Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der so genannteAsteroidengürtel, eine Ansammlung von Kleinplaneten. Die meisten dieser Asteroiden sind nur wenige Kilometer groß und nur wenige haben einen Durchmesser von 100 km oder mehr. Ceres ist mit etwa 960 km der größte dieser Körper und gilt als Zwergplanet. Die Bahnen der Asteroiden sind teilweise stark elliptisch, einige kreuzen sogar die Merkur- (Icarus) beziehungsweise die Uranusbahn (Chiron). Zu den äußeren Planeten zählen die Gasriesen Jupiter (778,3 × 106 km, 5,2 AE) und Saturn (1,429 × 109 km, 9,53 AE) sowie die EisriesenUranus (2,875 × 109 km, 19,2 AE) und Neptun (4,504 × 109 km, 30,1 AE) mit Dichten zwischen 0,7 g/cm3 und 1,66 g/cm3

(ab 10 J.)

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(Sa. 25 Mai 2019 17:30 Uhr)

Der Physiker Albert Einstein hat uns durch seine Relativitätstheorien eine grundlegend neue Sichtweise auf Vorgänge und Struktur des Universums gegeben.  Im Vortrag soll auf allgemeinverständliche Weise versucht werden, diese für die modere Astronomie wesentlichen Zusammenhänge zu vermitteln. Die Relativitätstheorie ist eine physikalische Theorie der hohen Geschwindigkeiten und der Anziehung von Massen. Einerseits besagt sie, dass das fundamentale Tempolimit in der Physik die Lichtgeschwindigkeit ist. Andererseits wird die Gravitation als geometrische Eigenschaft von Raum und Zeit erklärt. Jede Energieform, zu der auch die Masse gehört, krümmt Raum und Zeit. Es bildet sich so eine 'Delle', die ihre Umgebung beeinflusst. So werden Teilchenbahnen und sogar Licht in der Nähe der Delle abgelenkt. Im Spezialfall verschwindender Energien gibt es keine Dellen, so dass Raum und Zeit geglättet bzw. flach sind. Teilchenbahnen sind dann gerade Linien. Die Relativitätstheorie definiert vertraute Größen völlig neu: Das Relative sind die Begriffe von räumlicher Länge, von der Zeit, vom Beobachter und so auch von der Wirklichkeit.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 1 Juni 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 8 Juni 2019 17:30 Uhr)

Wer in der Adventszeit zwischen dem 4. und dem 14. Dezember den Blick zum Nachthimmel richtet, kann auf ein Geschenk besonderer Art hoffen: Sternschnuppen. Verlängert man die Lichtspuren der Meteore zurück, so scheinen sie aus den Zwillingen zu strömen, sie heißen deshalb nach dem lateinischen Namen des Sternbilds Geminiden. Es handelt sich dabei um winzige kosmische Staubkörnchen, und immer im Advent ist die Erde genau an der richtigen Stelle, sodass der Staub in der irdischen Lufthülle verglühen kann. Dabei sorgt er für die huschenden Lichter, die einen geheimen Wunsch erfüllen sollen, so der Volksglaube.     Astronomen sehen das nüchterner. Sie haben die Quelle des Staubs bereits länger ausgemacht. Es ist Phaethon, ein seit 1983 bekannter Asteroid, der die Sonne auf einer lang gestreckten Ellipse umläuft. Sein Abstand schwankt dihr auf 0,14 Astronomische Einheiten (AE), entsprechend einer Distanz von rund 20 Millionen Kilometern. Dann wird es auf dem nur fünf Kilometer großen Körper mehr als 700 Grad Celsius heiß. Und der Strahlungsdruck des intensiven Sonnenlichts kann die winzigen Staubpartikel auf der Oberfläche ins All katapultieren.abei sehr stark, alle 1,4 Jahre nähert er sich ihr auf 0,14 Astronomische Einheiten (AE), entsprechend einer Distanz von rund 20 Millionen Kilometern. Dann wird es auf dem nur fünf Kilometer großen Körper mehr als 700 Grad Celsius heiß. Und der Strahlungsdruck des intensiven Sonnenlichts kann die winzigen Staubpartikel auf der Oberfläche ins All katapultieren.

(ab 12 J.)

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(Sa. 15 Juni 2019 17:30 Uhr)

Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung, die beim Auftreffen des Sonnenwinds (geladene Teilchen) auf die Erdatmoshäre an den Magnetpolen der Erde hervorgerufen wird. Es wird gezeigt, wie die Polarlichter entstehen, wie sie aussehen und welche Auswirkungen sie auf die Erde haben. Schöne Bilder und Videos zeigen ein buntes Farbenspiel dieser Lichter. Im Planetarium wird dann anschliessend - neben dem aktuellen Sternhimmel - eine Fulldome-Projektion von Polarlichtern gezeigt, unterlegt mit Musik von Johann Sebastian Bach. (c-moll Passacaglia)

(ab 10 J.)

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(Sa. 22 Juni 2019 17:30 Uhr)

Die Messung der Entfernungen im Weltall ist für die Astronomie von fundamentaler Bedeutung. Da wir es hierbei mit riesigen Entfernungen zu tun haben, stellt die Entfernungsmessung für die Astronomeneine enorme Herausfoderung da. Im Vortrag wird auf die Schwierigkeiten und die verschiedenen Methode detailiert eingegangen. Die Entfernungsbestimmung mit Hilfe der Rotverschiebung des Lichts wird bei sehr weit entfernten Objekten wie Galaxien oder Quasaren angewandt. Für diese Entfernungen stehen keine alternativen Messverfahren zur Verfügung. Für die Rotverschiebung müssen bekannte Spektrallinien im Spektrum einer Galaxie identifiziert werden und ihre genaue Wellenlänge vermessen werden. Die trigonometrische Parallaxe ist die Veränderung der Blickrichtung zu einem Objekt gegenüber dem Himmelshintergrund, der durch die jährliche Bewegung der Erde um die Sonne hervorgerufen wird. Die trigonometrische Parallaxe basiert somit auf der Triangulation, ihre Basislänge ist der Durchmesser der Erdbahn.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 29 Juni 2019 17:30 Uhr)

Die Existenz Dunkler Materie wird in der Kosmologie postuliert, um mit ihrer gravitativen Wirkung die Bewegung der sichtbaren Materie zu erklären, insbesondere die Geschwindigkeit, mit der sichtbare Sterne das Zentrum von Galaxien umkreisen: In den Außenbereichen ist sie deutlich höher, als man es allein auf Grund der Gravitation von Sternen, Gas- und Staubwolken erwarten würde. Die Natur der Dunklen Materie ist eine der wichtigsten offenen Fragen der Astronomie. Als Dunkle Energie wird in der Kosmologie eine hypothetische Form der Energie bezeichnet. Die Dunkle Energie wurde  eingeführt, um die beobachtete beschleunigte Expansion des Universums zu erklären. Die physikalische Interpretation der Dunklen Energie ist weitgehend ungeklärt und ihre Existenz ist experimentell nicht nachgewiesen. Warum trotzdem über Dunkle Materie und Dunkle Energie spekuliert wird, soll im Vortrag deutlich gemacht werden.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 6 Juli 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 13 Juli 2019 17:30 Uhr)

Planetarium-Shows sind aufwändig produzierte Großformatfilme, die sich nahtlos über die gesamte Kuppel eines Planetariums erstrecken und den Zuschauer komplett in ihre Bilderwelt eintauchen lassen. Die Fulldome-Projektion in hoher Auflösung hat inzwischen fast überall den opto-mechanischen Sternenprojektor abgelöst oder zumindest um das Bewegtbild ergänzt.  Das 45minütige Kuppel-Programm „Milliarden Sonnen – Eine Reise durch die Galaxis“ wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Planetarien produziert. In der Astro-Show ist in hoher Videoauflösung zunächst der Start von „Gaia“ in den Erdorbit zu sehen, wo das Weltraumteleskops in den kommenden Jahren in bisher einzigartiger Präzision die Millionen Sterne in unserer Galaxis – und später auch darüber hinaus – für eine kosmische Landkarte vermessen soll. Der Besucher muss allerdings nicht so lange warten, sondern begibt sich in der Schau gleich virtuell auf eine spektakuläre Raumfahrt durch die Milchstraße, durch geheimnisvolle Nebel, vorbei an Roten Riesen und weißen Zwergen, an Pulsaren und Schwarzen Löchern.

(ab 8 J.)

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(Sa. 31 August 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 7 September 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 14 September 2019 17:30 Uhr)

Der Film "Two Small Pieces of Glass - The Amazing Telescope" folgt zwei Studenten, die mit einer Astronomin auf einer lokalen Sternparty sprechen. Auf dem Weg lernen die Studenten die Geschichte des Teleskops von Galileis Modifikationen bis zum Fernrohr eines Kindes - mit zwei kleinen Glasscheiben - bis zum Start des Hubble-Weltraumteleskops der NASA / ESA und der Zukunft der Astronomie kennen. Mit dem Ziel, Zuschauer jeden Alters anzusprechen, erforscht der Film die Wunder und Entdeckungen der Astronomen in den letzten 400 Jahren.

(ab 10 J.)

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(Sa. 21 September 2019 17:30 Uhr)

Bislang haben Astrobiologen bei ihren Überlegungen zu Leben auf anderen Planeten immer angenommen, dass Meere dort ähnlich salzhaltig sein müssten wie auf der Erde. Jetzt hat eine Forschergruppe diese Annahme in Frage gestellt – und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen. Drei Supererden in einem fernen Planetensystem, von denen eine in der Lebenszone ihres Sterns kreisen dürfte – das ist die jüngste Entdeckung des Kepler-Weltraumteleskops der US-Raumfahrtbehörde Nasa . Das System mit der Katalognummer EPIC 201367065 ist 147 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Massen der Trabanten betragen 2,1; 1,7 und 1,5 Erdmassen. Sie umkreisen einen kleinen roten Zwergstern, der gerade halb so groß ist wie unsere Sonne. Der kleinste Trabant zieht am Rand der so genannten Lebenszone seine Bahn. Dort empfängt er gerade so viel Strahlung von seinem Stern, dass Wasser auf seiner Oberfläche flüssig vorliegen könnte. Dies gilt als Voraussetzung für die Entstehung von Leben. „Die Zusammensetzung dieser neu gefundenen Planeten kennen wir nicht“

(ab 12 J.)

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(Sa. 28 September 2019 17:30 Uhr)

Der Erdbeobachtung aus dem Weltraum wird immer größere Bedeutung zukommen. Denn vor allem für die Klimaforschung wird es immer wichtiger, präzise und vor allem lückenlose Datensätze zu sammeln: Nur so lassen sich langfristige Trends sicher erkennen. Und nicht zuletzt dienen die Missionen auch der Überwachung von Klimaabkommen. Einige von ihnen werden zum Beispiel dabei helfen, Ölverschmutzungen in den Ozeanen kurz nach deren Entstehen aufzuspüren. Wachsende Bedeutung kommt auch der Asteroidenabwehr zu, denn je besser wir den erdnahen Weltraum kennen, desto besser wissen wir um die Gefahren, die uns drohen könnten. Während die Suche nach kilometergroßen Himmelskörpern mit Kurs auf die Erde derzeit vor allem in den USA liegt, entstand unter europäischer Leitung mit „Don Quijote“ das bislang ausgereifteste Konzept, das einen drohenden Einschlag verhindern könnte. Und schließlich ziehen auch die Grenzen des Sonnensystems die Forscher in ihren Bann. Den Veteranen der Raumfahrt – den Pioneer- und Voyager-Sonden – sollen bald moderne Robotermissionen folgen, die detaillierte Untersuchungen erlauben und uns sogar Erkenntnisse aus dem interstellaren Raum bringen sollen. Hier werden zudem astronomische Beobachtungen unerreichter Qualität möglich sein, denn die äußerst geringe Dichte der umgebenden Materiepartikel und Gase erlaubt einen fast völlig ungetrübten Blick ins All.

(ab 12 J.)

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(Sa. 5 Oktober 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 12 Oktober 2019 17:30 Uhr)

Astrobiologie ist eine interdisziplinäre Naturwissenschaft, die sich mit dem Studium des Ursprungs, der Evolution, der Verteilung und der Zukunft des Lebens im Universum beschäftigt.[2] Dies beinhaltet: Die Suche und Erforschung extrasolarer bewohnbarer Planeten und Monde Die Suche nach Spuren der chemischen Evolution sowie ehemaliges oder noch immer vorhandenes Leben in unserem Sonnensystem (z. B. Leben auf dem Mars) Labor- und Feldstudien über den Ursprung des Lebens sowie frühe Evolution auf der Erde Studien über die mögliche Adaptierung von Leben an sehr unwirtlichen Orten (Extremophile) auf der Erde und im Weltall Ziel dieser Forschungen ist es, Aussagen und Schlussfolgerungen über den Ursprung und die Evolution des Lebens auf der Erde und – parallel dazu – im Universum zu machen und herauszufinden, ob und auf welche Weise Leben außerhalb der Erde existiert oder existieren könnte.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 19 Oktober 2019 17:30 Uhr)

Planetarischer Nebel: astronomisches Objekt, bestehend aus einer Gas- und Plasmahülle, die von einem alten Stern am Ende seines Lebens abgestoßen wird. Vor allem das Hubble-Teleskop hat uns in den letzten Jahren eine ernorme Vielzahl von faszinierenden Aufnahmen dieser "Nebel" auf die Erde gebracht. Ein paar Beispiele, die Sie bei uns sehen können: Ameisennebel, Katzenaugennebel, Ringnebel, Schmetterlingsnebel, Bipolarnebel etc. Weißer Zwerg Zur Navigation springen Zur Suche springen Hertzsprung-Russell-Diagramm Spektralklasse Braune Zwerge Weiße Zwerge Rote Zwerge Unterzwerge Zwerge Hauptreihe Unterriesen Riesen Helle Riesen Überriesen Hyperriesen Absolute Hellig- keit (mag) Ein Weißer Zwerg ist ein kleiner, sehr kompakter alter Stern. Er hat trotz seiner hohen Oberflächentemperatur nur eine sehr geringe Leuchtkraft, liegt also im Hertzsprung-Russell-Diagramm weit unterhalb der Hauptreihe. Der hohen Temperatur verdankt er seine weiße Farbe, der geringen Leuchtkraft – die auf eine entsprechend kleine Sternoberfläche hinweist – die Bezeichnung „Zwerg“. Während Hauptreihensterne wie die Sonne Radien in der Größenordnung von 106 km haben, beträgt der Radius eines Weißen Zwerges mit 7000 bis 14000 km nur 1 bis 2 Erdradien. Dennoch haben Weiße Zwerge die Masse eines Sterns. Sie bestehen im Normalfall aus einem Kern aus heißer entarteter Materie von extrem hoher Dichte, umgeben von einer dünnen, leuchtenden Photosphäre.

(ab 12 J.)

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(Sa. 26 Oktober 2019 17:30 Uhr)

Der Transit am 11.11.2019 beginnt in Mitteleuropa am frühen Nachmittag, endet aber erst lange nach Sonnenuntergang. Da bis zu letzterem immerhin etwa 3 Stunden vergehen, besteht selbst bei nicht optimalem Wetter eine gute Chance, wenigstens einen kurzen Blick auf den vor der Sonne herziehenden Planeten zu werfen. Ferner gibt es natürlich die Möglichkeit, zwischendurch den Beobachtungsposten zu wechseln. Wer das Wetterrisiko minimieren möchte, kann dies durch eine Reise an einen klimatisch günstigeren Ort tun. Von einem Merkurtransit spricht man, wenn der Planet Merkur von der Erde aus gesehen über die Sonnenscheibe wandert (transire [lat.] = vorbeigehen). Dies ist ein astronomisches Ereignis, welches in unregelmäßigen Abständen von 3.5 bis 13 Jahren auftritt, also wesentlich seltener ist als eine totale Sonnen- oder Mondfinsternis (alle 18 bzw. 17 Monate). Merkur kreist als sonnennächster Planet weit innerhalb der Erdbahn um unser Zentralgestirn. Ein Umlauf des Merkur um die Sonne dauert gerade einmal 88 Tage. Da die Erde sich in dieser Zeit natürlich auch auf ihrer Bahn weiterbewegt, dauert es aber jeweils 116 Tage, bis Merkur die Erde wieder einmal überholt, was nichts anderes bedeutet, als daß er zwischen Sonne und Erde hindurchzieht. Bei dieser sogenannten Unteren Konjunktion hält der kleine Planet sich meistens unter- oder oberhalb der Sonne auf. Der Grund dafür ist, daß die Merkurbahn etwa um 7° gegen die Erdbahnebene (= Ekliptik) geneigt ist. Nur wenn Merkur sich in unterer Konjunktion sehr nahe oder genau auf einem der beiden Schnittpunkte (= Knoten) seiner Bahn mit der Erdbahnebene befindet, kommt es zu einem Merkurtransit. Dies ist vergleichbar mit Sonnen- und Mondfinsternissen, die nur eintreten, wenn der Neu- oder Vollmond nahe an den Bahnknoten steht. Von einem Merkurtransit spricht man, wenn der Planet Merkur von der Erde aus gesehen über die Sonnenscheibe wandert (transire [lat.] = vorbeigehen). Dies ist ein astronomisches Ereignis, welches in unregelmäßigen Abständen von 3.5 bis 13 Jahren auftritt, also wesentlich seltener ist als eine totale Sonnen- oder Mondfinsternis (alle 18 bzw. 17 Monate). Merkur kreist als sonnennächster Planet weit innerhalb der Erdbahn um unser Zentralgestirn. Ein Umlauf des Merkur um die Sonne dauert gerade einmal 88 Tage. Da die Erde sich in dieser Zeit natürlich auch auf ihrer Bahn weiterbewegt, dauert es aber jeweils 116 Tage, bis Merkur die Erde wieder einmal überholt, was nichts anderes bedeutet, als daß er zwischen Sonne und Erde hindurchzieht. Bei dieser sogenannten Unteren Konjunktion hält der kleine Planet sich meistens unter- oder oberhalb der Sonne auf. Der Grund dafür ist, daß die Merkurbahn etwa um 7° gegen die Erdbahnebene (= Ekliptik) geneigt ist. Nur wenn Merkur sich in unterer Konjunktion sehr nahe oder genau auf einem der beiden Schnittpunkte (= Knoten) seiner Bahn mit der Erdbahnebene befindet, kommt es zu einem Merkurtransit. Dies ist vergleichbar mit Sonnen- und Mondfinsternissen, die nur eintreten, wenn der Neu- oder Vollmond nahe an den Bahnknoten steht.

(ab 10 J.)

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(Sa. 2 November 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 9 November 2019 17:30 Uhr)

Seit den zwanziger  Jahren des vorigen Jahrhunderts wissen wir über die Energiequellen der Sterne gut Bescheid. Die Erkenntnisse der Kernphysik machten es möglich. Wie lange brennt das atomate Feuer eines Sterns? Gilt das für alle Sterne im Universum? Was passiert, wenn das Feuer erlöscht? Über die Hintergründe der Kernfusion soll in diesem Vortrag ausführlich berichtet werden.

(ab 14 J.)

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(Sa. 16 November 2019 17:30 Uhr)

Die Astronomie im Alten Ägypten war untrennbar mit der ägyptischen Mythologie und Religion verbunden, weshalb inhaltlich die Bezeichnung „Religiöse Astronomie im Alten Ägypten” treffender ist. Sie wurde im Gegensatz zur mesopotamischen Astronomie mit einer anderen Absicht betrieben. Nicht die Omen-Deutung und das Aufzeichnen von astronomischen Vorfällen stand im Mittelpunkt, sondern die Übertragung der göttlichen Himmelserscheinungen auf die Gottheiten und Menschen der Erde. Als ältester Beleg der ägyptischen Himmelsvorstellungen gilt der „Kamm des Königs Wadj” aus der 1. Dynastie. Verzierungen von Decken mit einfachen Sternmustern sind erstmals in der Djoser-Pyramide (3. Dynastie) vorzufinden. Genauer fassbar wird die Kosmologie in den Pyramidentexten, die den Aufstieg des toten Königs zum Himmel schwerpunktmäßig zum Inhalt haben. Der Himmel galt als Ort der wichtigsten Gottheiten, die in ihrer Anfangsphase ikonografisch nur in Tiererscheinungen auftraten. Die Sargtexte des Mittleren Reichs nahmen im Verlauf die Beschreibungen der himmlischen Sphäre aus den Pyramidentexten dekorativ auf. Besonders auffällig treten nun die Diagonalsternuhren auf den Innenseiten der Sargdeckel in Erscheinung. Einzigartig ist bislang die Himmelsdarstellung im Sarg des Heni, die auch später noch in den Gräbern des Neuen Reiches vorzufinden ist. Generell lässt sich die früher angewendete strikte Trennung von Sarg- und Pyramidentexten nicht mehr aufrechterhalten, da sich die Übergänge fließend gestalten und auch später Motive des Alten Reiches vorzufinden sind Die Vorstellungen über das Entstehen der Welt sind im Neuen Reich erstmals dekorativ auf den Tempel- und Grabwänden dargestellt. In der Grabanlage von Ramses III. schmückten Auszüge aus dem Pfortenbuch und dem Buch von der Erde die Sarkophaghalle, im Seitenraum Szenen vom Buch der Himmelskuh, aus dem die Priester jeweils an den Tagen des Neu- und Vollmonds unter anderem die kosmologische Schöpfung rezitierten:

(ab 14 J.)

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(Sa. 23 November 2019 17:30 Uhr)

Die InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) Mars-Mission gehört zum Discovery-Programm der NASA.[1] Der Start war am 5. Mai 2018 um 11:05 UTC und am 26. November 2018[2] um 19:52:59 UTC wurde der stationäre Lander auf der Oberfläche des Mars abgesetzt, womit er seit 12 Sol aktiv ist. Der Lander ist mit einem Seismometer und einer Wärmeflusssonde ausgestattet. Mit ihren Messungen soll die frühgeologische Entwicklung des Mars erforscht und damit das Verständnis der Entstehung der erdähnlichen Planeten des Sonnensystems (Merkur, Venus, Erde, Mars) und des Erdmonds verbessert werden. InSights Hauptziel ist die Erforschung der frühesten Entwicklungsprozesse, die den Mars formten. Durch Untersuchung der Größe, Dicke, Dichte und der allgemeinen Struktur des Planetenkerns, des Mantels und der Kruste wie auch des Maßes, mit dem Wärme das Planeteninnere verlässt, sowie, ob es seismische Aktivitäten gibt und ob der Kern flüssig oder fest ist

(ab 10 J.)

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(Sa. 30 November 2019 17:30 Uhr)

Im Rahmen der klassischen Physik wird die Gravitation mit dem newtonschen Gravitationsgesetz beschrieben, d. h. als eine instantan durch den leeren Raum wirkende Fernwirkungskraft. Ein grundlegend anderes Verständnis der Gravitation ergibt sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie nach Albert Einstein. Hierbei wirkt die Gravitation nicht in Form einer Kraft auf die Körper, sondern durch eine Krümmung der vierdimensionalen Raumzeit, wobei die Bahnen der Körper, auf die keine weiteren Kräfte wirken, einer kürzesten Linie (im gekrümmten Raum), d. h. einer Geodäte, entsprechen. Die Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte Reichweite. Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Kräften lässt sie sich nicht abschirmen.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 7 Dezember 2019 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 6 J.)

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(Sa. 14 Dezember 2019 17:30 Uhr)

Neuseelands Kronjuwelen sind so gut versteckt, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Sie befinden sich nicht in einem gepanzerten Tresor, sondern in der freien Natur: in der Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve, dem weltweit größten geschützten Himmelsgebiet, mitten auf der Südinsel Neuseelands. Dort steht auch das mit 1,8 Meter Länge größte Teleskop Neuseelands mit dem Sternefans nach „The Jewel Box“ Ausschau halten – einer Ansammlung von Sternen, die wie Rubine, Saphire und Diamanten am Nachthimmel funkeln. Das Mackenzie-Becken, zu dem der Aoraki Mount Cook National Park sowie die Ortschaften Lake Tekapo, Twizel und Mount Cook Village gehören, ist seit heuer internationales Naturschutzgebiet für Astronomie. Dank strenger Regulierungen bezüglich der Lichtnutzung leuchtet der Nachthimmel über dem Reservat ungetrübt und erreicht als erster Sternenpark in der südlichen Hemisphäre den ersehnten Goldstatus. Vom Observatorium aus beobachten Sterngucker-Laien an kristallklaren Nächten über 50 Millionen Sterne. Und erspähen, wenn sie Glück haben, sogar Sternschnuppen, Kometen und Meteorschauer.

(ab 10 J.)

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(Sa. 21 Dezember 2019 17:30 Uhr)

Schon seit Jahrhunderten versuchen Astronomen, herauszufinden, was der Stern von Bethlehem war. Ein Komet? Eine Supernova? Eine besondere Konstellation? Schon Johannes Keppler, Edmond Halley und Isaak Newton grübelten über diese Frage nach und entwickelten dazu ihre Theorien. Doch die Lösung des Rätsels ist gleich aus mehreren Gründen komplizierter als man glaubt. Den Angaben der Bibel zufolge war der "Stern von Bethlehem" nicht nur in Israel selbst, sondern auch in Babylon, der Heimat der drei Weisen, sichtbar. Das Ereignis war offenbar sowohl auffällig als auch selten genug, um den erfahrenen babylonischen Astronomen als etwas Besonderes zu erscheinen. Die Leuchterscheinung muss länger zu sehen gewesen sein, da die drei Weisen sie sowohl bei ihrem Aufbruch in Babylon als auch bei ihrer Ankunft in Bethlehem beobachteten. Es stellt sich die Frage, warum in der Bibel nur von einem "Stern" die Rede ist. War das einfach künstlerische Freiheit des Evangelisten? Oder hat er sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen astronomischen Erscheinungen rund um Christi Geburt, die für den Stern von Bethlehem verantwortlich sein könnten. Auch wer glaubt, sollte sich den Erkenntnissen der Astronomen nicht verschliessen.

(ab 8 J.)

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Bitte beachten !!!
Einlass ins Planetarium ist jeweils um 17.30 Uhr
Beginn der Vorführungen: 18.00 Uhr (pünktlich)
Nach Beginn der Vorführung ist kein Einlass mehr möglich !!!