Planetarium und Sternwarte Köln

Erläuterung zu den einzelnen Führungen
im PLANETARIUM

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(Sa. 16 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Sind wir alleine im Universum? Diese Frage bewegt die Menschen wohl schon von jeher. Mit Hilfe der sogenannten Drake-Gleichung sind Wissenschaftler darum bemüht, zumindest statistisch eine Antwort darauf zu geben. US-Astronomen haben diese Gleichung nun mit den neusten Beobachtungsdaten gefüttert. Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass nur auf der Erde intelligentes Leben entstanden ist, ist gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit dieser Intelligenz auch Kontakt aufnehmen können allerdings auch. „Die Antwort auf die Frage, ob es neben uns auch noch andere, technologisch entwickelte Zivilisationen im Universum gibt, war bislang von drei großen Unsicherheiten in der Drake-Gleichung beeinträchtigt“, erläutert Frank und führt weiter aus: „Zwar wissen wir schon vergleichsweise lange, wie viele Sterne es grundsätzlich gibt. Wir wussten lange Zeit aber nicht, wie viele dieser Sterne Planeten besitzen, die ihren Stern innerhalb dessen habitabler – also nach irdischen Standards lebensfreundlicher – Zone umkreisen. Ebenso wenig wissen wir, wie oft sich einfaches Leben zu Intelligenz entwickelt und wie lange entwickelte Zivilisationen bestehen, bevor sie vergehen. „Das Universum ist mehr als 13 Milliarden Jahre alt“. „Das bedeutet, dass selbst wenn es rund 1.000 Zivilisationen in unserer eigenen Galaxie geben sollte, diese aber nur in etwa so lange existieren, wie es die menschliche Zivilisation bislang gibt (ca. 10.000 Jahre), wahrscheinlich keine dieser Zivilisationen heute noch existiert – und andere werden erst sehr viel später nach uns entstehen.“ Die Chance, dass wir also eine „zeitgenössische“ fremde und technologisch aktive Zivilisation finden, sei also gering. Es sei denn Zivilisationen währen wesentlich länger als unsere bisherige.

(ab 10 J.)

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(Sa. 23 Dezember 2017 17:30 Uhr)

Schon seit Jahrhunderten versuchen Astronomen, herauszufinden, was der Stern von Bethlehem war. Ein Komet? Eine Supernova? Eine besondere Konstellation? Schon Johannes Keppler, Edmond Halley und Isaak Newton grübelten über diese Frage nach und entwickelten dazu ihre Theorien. Doch die Lösung des Rätsels ist gleich aus mehreren Gründen komplizierter als man glaubt. Den Angaben der Bibel zufolge war der "Stern von Bethlehem" nicht nur in Israel selbst, sondern auch in Babylon, der Heimat der drei Weisen, sichtbar. Das Ereignis war offenbar sowohl auffällig als auch selten genug, um den erfahrenen babylonischen Astronomen als etwas Besonderes zu erscheinen. Die Leuchterscheinung muss länger zu sehen gewesen sein, da die drei Weisen sie sowohl bei ihrem Aufbruch in Babylon als auch bei ihrer Ankunft in Bethlehem beobachteten. Es stellt sich die Frage, warum in der Bibel nur von einem "Stern" die Rede ist. War das einfach künstlerische Freiheit des Evangelisten? Oder hat er sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst.

(ab 10 J.)

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(Sa. 6 Januar 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 13 Januar 2018 17:30 Uhr)

Nach dem sogenannten Standardmodell der Kosmologie steht die Bezeichnung "Urknall" für den Beginn des Universums. Die zeitliche Entwicklung des Universums wird durch die Urknalltheorie beschrieben. Der Urknall ist nicht als Explosion in einen              bereits bestehenden Raum zu verstehen, sondern als die gemeinsame Entstehung von Raum, Zeit und Materie. Mit Bildern und Simulationen wollen wir Ihnen die heutige Kenntnis vom Beginn des Weltalls verständlich nahebringen.

(ab 14 J.)

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(Sa. 20 Januar 2018 17:30 Uhr)

Die Planetariumsdokumentation "The Hot and Energetic Universe" präsentiert mit realen Bildern die Errungenschaften der modernen Astronomie, der fortschrittlichsten terrestrischen und orbitalen Observatorien, der Grundprinzipien der elektromagnetischen Strahlung und der Naturphänomene der Hochenergie-Astrophysik. Die Hochenergie-Astrophysik spielt eine Schlüsselrolle beim Verständnis des Universums. Diese Strahlungen zeigen die Prozesse im heißen und energiereichen Universum. Die Hochenergie-Astrophysik untersucht heißes Gas in Galaxienhaufen, die die massereichsten Objekte des Universums darstellen. Es untersucht auch heißes Gas, das sich um supermassive Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien ansammelt. Schließlich liefert hochenergetische Strahlung wichtige Informationen über unsere eigene Galaxie, Neutronensterne, Supernova-Überreste und Sterne wie unsere Sonne, die reichlich energiereiche Strahlung emittieren.

(ab 12 J.)

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(Sa. 27 Januar 2018 17:30 Uhr)

Cassini-Huygens ist der Name einer Mission zweier Raumsonden zur Erforschung des Planeten Saturn und seiner Monde. Bei Cassini handelt es sich um einen Orbiter, der im Auftrag der NASA vom Jet Propulsion Laboratory gebaut wurde, um die Objekte aus einer Umlaufbahn um den Saturn zu untersuchen. Huygens (konstruiert von Aérospatiale im Auftrag der ESA) wurde als Lander konzipiert, um von Cassini abgekoppelt auf dem Mond Titan zu landen und diesen mittels direkter Messungen in der Atmosphäre und auf der Oberfläche zu erforschen, was wegen der dichten und schwer zu durchdringenden Atmosphäre des Mondes nicht von einer Umlaufbahn aus möglich ist. An der Mission ist auch die italienische Raumfahrtagentur ASI beteiligt. Auf dem Weg zum ersten Fly-by an Saturn musste Cassini-Huygens durch die Saturnringe hindurchfliegen, wodurch sehr hoch aufgelöste Aufnahmen ihrer Struktur aus nächster Nähe möglich waren. Nach fast 20 Jahren im All stand nun der Raumsonde Cassini ein spektakuläres Ende bevor: Sie stürzte kontrolliert auf den Saturn und lieferte bis zum Schluss beeindruckende Bilder des Ringplaneten. Ein Ergebnis der erfolgreichen Mission: Leben auf einigen Saturnmonden ist eventuell möglich.

(ab 8 J.)

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(Sa. 3 Februar 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 17 Februar 2018 17:30 Uhr)

Der Sonne am nächsten befinden sich die inneren,erdähnlichen Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars. Ihre Durchmesser betragen zwischen 4.878 km und 12.756 km, ihre Dichte zwischen 3,95 g/cm3 und 5,52 g/cm3. Innerhalb der habitablen Zone um die Sonne liegt jedoch nur die Erde und, je nach Modell, noch ganz knapp der Mars. Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der sogenannte Asteroidengürtel, eine Ansammlung von tausenden Kleinkörpern. Die meisten dieser Asteroiden sind nur wenige Kilometer groß und nur einige haben einen Durchmesser von 100 km oder mehr. Ceres ist mit etwa 960 km der größte dieser Körper und gilt als Zwergplanet. Die Bahnen der Asteroiden sind teilweise stark elliptisch, einige kreuzen sogar die Merkur- (Icarus) beziehungsweise die Uranusbahn (Chiron). Zu den äußeren Planeten zählen die Gasriesen Jupiter und Saturn sowie die Eisriesen Uranus und Neptun mit Dichten zwischen 0,7 g/cm3 und 1,66 g/cm3.

(ab 12 J.)

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(Sa. 24 Februar 2018 17:30 Uhr)

Phantom of the Universe ist eine neue Planetarium-Show, die eine spannende Erforschung der Dunklen Materie vom Urknall bis zur erwarteten Entdeckung am Large Hadron Collider zeigt. Der Film enthüllt die ersten Anzeichen ihrer Existenz durch den Astronomen Fritz Zwicky, der den Begriff "Dunkle Materie" geprägt hat. Weiter sehen wir die Verteilung der Dunklen Materie, wie sie die Astronomin Vera Rubin in der Andromeda-Galaxie beobachtet hat. Anschliessend begeben wir uns tief in den Untergrund in eine Goldmine hinab, um mit den empfindlichsten Detektoren diese Dunkle Materie endlich aufzuspüren. Von dort aus reist man über Raum und Zeit zum Large Hadron Collider am CERN in Genf und folgt dort hoch beschleunigten Teilchen, bevor sie in atemberaubenden Explosionen von Licht und Klang kollidieren, und man lernt, wie Wissenschaftler auf der ganzen Welt versuchen, die Bestandteile der Dunklen Materie aufzuspüren.

(ab 12 J.)

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(Sa. 3 März 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 10 März 2018 17:30 Uhr)

Vor rund 130 Millionen Jahren kollidieren in einer weit entfernten Galaxie namens NGC 4993 zwei Neutronensterne. Am 17. August 2017 erfahren die Menschen von dieser sogenannten Kilonova. Gravitationswellendetektoren messen die Schwingungen in der Raumzeit, die nicht wie bei vorherigen Messungen nur einige Sekunden, sondern fast zwei Minuten dauern. Doch das Event wird nicht nur von den Gravitationswellendetektoren „gehört“, sondern von dutzenden Teleskopen auch im ganzen elektromagnetischen Spektrum beobachtet. Es ist der Beginn der „Multi-Messenger-Astronomie“ Neutronensterne:  Sie sind die Reste von Sternen, die an ihrem Lebensende erst in sich zusammen gefallen und dann explodiert sind. Zurück bleibt der extrem dichte Neutronenstern. „Wenn zwei Neutronensterne verschmelzen, kann viel passieren, was bei Schwarzen Löchern nicht passieren kann“, sagt Ohme: Neue Elemente können entstehen, Gammastrahlen, sichtbares, infrarotes, ultraviolettes Licht wird ausgesendet. Doch ganz genau verstehen die Forscher diese Kollisionen bisher noch nicht. Die Messungen aus NGC 4993 könnten jetzt Licht ins Dunkel bringen. Zum Beispiel wenn es um die Entstehung von schweren Elementen wie Gold oder Platin geht oder um den Ursprung der Gammastrahlenblitze.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 17 März 2018 17:30 Uhr)

Mit dem Mars Science Laboratory, wie der "Curiosity"-Rover offiziell heißt, läutete die NASA eine neue Ära in der Marserkundung ein. Denn das fahrbare Labor ist in Bezug auf seine Maße, aber auch seine Technologie allen anderen Marslandesonden weit voraus. Waren sie eher klein, kompakt und nur mit den Nötigsten ausgerüstet, ist Curiosity dagegen ein echter Riese und mit allem gespickt, was das Marsforscherherz begehrt. Er soll die Geochemie des Roten Planeten so genau erkunden wie es noch nie vorher möglich war. Ziel ist dabei nicht nur, mögliches Leben zu finden, sondern genauer als bisher nachzuweisen, dass es einst auf dem Mars Bedingungen gab, die ein solches Leben möglich machten. Weiterhin die Suche nach vergangenem oder aktuellem Leben, Untersuchung, wie sich Wasser und die geochemische Umgebung verändert, oder Untersuchung von Spurengasen in der Atmosphäre sowie deren Quelle. Da Mars am Rand der habitablen Zone unseres Sonnensystems liegt, ist die Suche nach möglichen Lebensformen von grossem Interesse.

(ab 8 J.)

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(Sa. 24 März 2018 17:30 Uhr)

Astronomie ist die ältesten Naturwissenschaft. Sie hat von jeher auch eine praktische, nützliche Seite: Schon im alten Ägypten wurden die mit bloßem Auge sichtbaren Himmelskörper systematisch beobachtet. Anhand der Regelmäßigkeiten ihrer Bewegungen war es möglich, Jahreszeiten kalendarisch festzulegen und die Felder rechtzeitig zu bestellen, bevor der Nil über die Ufer trat. Könige, Priester und Steuereintreiber aller Zeiten waren auf einen verlässlichen Kalender angewiesen, der sich stets am Lauf von Sonne und Mond orientierte. Seefahrer lernten, anhand der Positionen von Himmelskörpern zu navigieren. Derlei Beobachtungen halfen dann auch, die Form und Bewegung der Erde herzuleiten. Was soll es den Menschen bringen, über irgendwelche unvorstellbar weit entfernte Sterne und Galaxien Bescheid zu wissen? Wie beeinflusst das unseren Alltag? Man kann ja fragen: Was bringt uns das für unser tägliches Leben? Wozu das ganze Geld für die großen Teleskope und Forschungseinrichtungen ausgeben, wenn am Ende nur abstraktes Wissen über Phänomene entsteht, das mit uns Menschen nichts zu tun hat? Wir zeigen Ihnen dazu viele Beispiele aus dem irdischen Alltag.

(ab 10 J.)

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(Sa. 31 März 2018 17:30 Uhr)

Die Milchstraße, auch Galaxis, ist die Galaxie, in der sich das Sonnensystem mit der Erde befindet. Entsprechend ihrer Form als flache Scheibe, die aus Milliarden von Sternen besteht, ist die Milchstraße von der Erde aus als bandförmige Aufhellung am Nachthimmel sichtbar, die sich über 360° erstreckt. Ihrer Struktur nach zählt die Milchstraße zu den Balkenspiralgalaxien. Die Erforschung der Struktur des Milchstraßensystems ist schwieriger als die der Strukturen anderer Galaxien, da Beobachtungen nur von einem Punkt innerhalb der Scheibe gemacht werden können. Wegen der Absorption sichtbaren Lichts durch interstellaren Staub ist es nicht möglich, durch visuelle Beobachtungen ein vollständiges Bild des Milchstraßensystems zu erhalten. Große Fortschritte wurden erst gemacht, als Beobachtungen in anderen Wellenlängenbereichen, insbesondere im Radiofrequenzbereich und im Infraroten möglich wurden. Begleiten Sie uns auf einer faszinierenden Reise durch unsere Muttergalaxis - die Milchstrasse. Lernen Sie den Ort unseres Sonnensystems in einem Arm der spiraligen Milchstrasse kennen. Wie sieht der allgemeine Aufbau einer Galaxie aus - gibt es mit unserer Galaxis vergleichbare Galaxien? Alle diese Fragen und mehr wollen wir in diesem Vortrag beantworten.

(ab 8 J.)

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(Sa. 7 April 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 14 April 2018 17:30 Uhr)

Islamische Einflüsse auf die Astronomie sind unverkennbar und auch heute noch leicht ausfindig zu machen. Viele Sternnamen und Fachbegriffe der Astronomie haben einen arabischen Ursprung. Islamische Gelehrte übernahmen das astronomische Wissen der Griechen, bereicherten es mit eigenen Forschungen und vermittelten es Jahrhunderte später dann  dem aus dem stumpfen Mittelalter erwachenen Europa. Etwa zwei Jahrhunderte nach dem Auszug des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina im Jahr 1622 nach christlicher Zeitrechnng, bildetet sich im Islam ein geistiges Klima heraus, das die Beschäftigung mit Astronomie, Mathematik und Medizin besonders förderte. Der Islam stellt u.a. einige Anforderungen zur Gebetsverrichtung, die nur mit Hilfe der Astronomie zu lösen sind.

(ab 14 J.)

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(Sa. 21 April 2018 17:30 Uhr)

Dies ist die erste von der ESO produzierte Ganzkuppel-Planetariumsshow "Von der Erde zum Universum". Die beeindruckende, 30-minütige Reise durch Zeit und Raum vermittelt uns durch eine fesselnde Kombination aus Bild und Ton das Universum, so wie es durch die Wissenschaft sichtbar gemacht wird. Die Show wurde für das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum produziert, das 2017 eröffnet wird. Bis dahin wird die Show weltweit in Planetarien gezeigt. In "Von der Erde zum Universum" laden wir Sie ein, an der Reise von der Entdeckung des Himmels teilzunehmen. Sie reicht von den Theorien der alten griechischen Astronomen bis zu den heutigen großen Teleskopen.

(ab 8 J.)

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(Sa. 28 April 2018 17:30 Uhr)

Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung, die beim Auftreffen des Sonnenwinds (geladene Teilchen) auf die Erdatmoshäre an den Magnetpolen der Erde hervorgerufen wird. Es wird gezeigt, wie die Polarlichter entstehen, wie sie aussehen und welche Auswirkungen sie auf die Erde haben. Schöne Bilder und Videos zeigen ein buntes Farbenspiel dieser Lichter. Im Planetarium wird dann anschliessend - neben dem aktuellen Sternhimmel - eine Fulldome-Projektion von Polarlichtern gezeigt, unterlegt mit Musik von Johann Sebastian Bach. (c-moll Passacaglia)

(ab 8 J.)

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(Sa. 5 Mai 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 12 Mai 2018 17:30 Uhr)

Juno (auch Jupiter Polar Orbiter) ist eine Raumsonde der NASA, die den Gasplaneten Jupiter aus einer polaren Umlaufbahn mindestens ein Jahr lang erforschen soll. Juno soll sich folgenden Aufgaben widmen: Herausfinden, ob Jupiter einen festen Kern besitzt. Bestimmung der Anteile von Wasser, Ammoniak und Methan in der Atmosphäre. Beobachtung der Konvektion und Erstellung von Windprofilen in der Atmosphäre. Bestimmung des Ursprungs des Jupiter-Magnetfeldes. Untersuchung der polaren Magnetosphäre. Aktuelle Aufnahmen der Sonde: Erdgroße Wirbelstürme, tropische Ammoniakströmungen und ungewöhnliche Polarlichter – die Raumsonde Juno zeichnet ein überraschendes Bild des Planeten Jupiter. Was für eine Achterbahnfahrt: 53 Tage treibt Juno im All, bis zu acht Millionen Kilometer entfernt von ihrem Ziel. Dann stürzt sie, angezogen von der Gravitation des größten Planeten des Sonnensystems, bis auf einen Abstand von etwa 4000 Kilometern an Jupiters Wolkenschichten heran. Nur zwei Stunden dauert ein Überflug, danach katapultiert die Schwerkraft die anderthalb Tonnen schwere Sonde für weitere 53 Tage in den Raum. Ein kurzer Zeitraum also, in dem die Forscher am Jet Propulsion Laboratory in Pasadena so viel wie möglich über den Gasplaneten herausfinden müssen.

(ab 8 J.)

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(Sa. 19 Mai 2018 17:30 Uhr)

Sterne entstehen aus Gaswolken, wobei die Gaswolken im Universum im Wesentlichen aus Wasserstoff bestehen. Erreicht eine Wolke eine kritische Masse, kann sie unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren. Die Masse, die nötig ist, um einen solchen Kollaps auszulösen, nennt man Jeans-Masse. Allerdings kann eine Störung, beispielsweise durch die Druckwelle einer Supernova, auch Wolken mit geringerer Masse zum Kollabieren bringen. Irgendwann ist die Energie der Gasatome im Zentrum so hoch, dass sie die elektrostatische Abstoßung, die zwischen ihren Kernen aufgrund der gleichnamigen Ladung besteht, überwinden können. Die Atomkerne kommen sich so nah, dass sie fusionieren, also zu einem neuen, schwereren Atomkern verschmelzen können. Das passiert bei Temperaturen von einigen Millionen Grad. Der Wasserstoff der Wolke fusioniert also zu Helium, dem nächstschwereren Element. Die dabei frei werdende Strahlung stabilisiert den Stern gegen die Schwerkraft – es herrscht ein Gleichgewicht zwischen der zusammenziehenden Schwerkraft und dem auseinandertreibenden Strahlungsdruck. Schwerere Elemente als Eisen können nicht in Sternen entstehen – ist der Fusionsprozess zu Eisen also abgeschlossen, bricht die Fusionskette endgültig ab. Bei den hohen Temperaturen, die im Eisenkern des Sterns herrschen, sind die Photonen in der Lage, die Atomkerne in Protonen und Neutronen zu zertrümmern. Der Zerfall der Atomkerne des Eisens lässt den Stern instabil werden, er kollabiert von neuem – und zwar binnen Zehntelsekunden. Die Schwerkraft im Sterninneren wird so hoch, beschleunigt die Teilchen so stark und lässt die Dichte so stark ansteigen, dass die Elektronen in die Protonen gepresst werden, wodurch diese zu Neutronen werden. Im Sterninneren existieren nun nur noch Neutronen – ein Neutronenstern ist entstanden. Wir zeigen Ihnen den Lebenszyklus der Sterne - abhängig von ihrer ursprünglichen Masse. Weiße Zwerge, Neutronensterne oder Schwarze Löcher sind mögliche Endstadien im Leben der Sterne. Heute können wir durch neue Beobachtungstechniken und Computersimulationen schon sehr viel über die verschiednene Lebenszyklen der Sterne aussagen. Warum scheinen Sterne und wie sieht ihre weitere Entwicklung aus?

(ab 12 J.)

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(Sa. 26 Mai 2018 17:30 Uhr)

Die Materie im Universum ist nicht gleichmäßig verteilt. Sie sammelt sich in Sternen, die vereinen sich zu Galaxien und diese wiederum in Galaxienhaufen. Rund zweihundert Milliarden Galaxien existieren im Universum, so schätzt man. Form und Farbe dieser Sternansammlungen verraten viel über ihr Alter und ihre Entwicklungsgeschichte. Galaxien im All sind voneinander so weit entfernt, dass man meinen könnte, dass sie sich niemals in die Quere kommen. Weit gefehlt! Wechselwirkende Galaxien sind ein häufig im Kosmos anzutreffendes Phänomen. Aus diesen Begegnungen ergeben sich Galaxienverschmelzungen oder Neukonstellationen der Sterninseln. Häufig entstehen aus Verschmelzungen von Spiralgalaxien sog. Elliptische Galaxien. Eine bis zwei von hundert Galaxien können wir heute im Stadium der Verschmelzung sehen. Als Beispiele seien genannt: Mäuse-Galaxien, Antennen-Galaxie, Ringgalaxien, wechselwirkende Satellitengalaxien. Während in Spiralgalaxien wie dem Milchstraßensystem die Sternentstehungsrate rund drei Sonnenmassen pro Jahr beträgt, bilden sich in elliptischen Galaxien so gut wie keine Sterne mehr. Bis vor einigen Jahren nahmen Forscher an, elliptische Galaxien entstünden ausschließlich durch das Verschmelzen zweier Spiralgalaxien. Auch das Milchstraßensystem könnte in ferner Zukunft Teil einer neuen Galaxie werden: Die Andromedagalaxie und unsere Galaxis befinden sich nämlich auf Kollisionskurs. Allerdings vergehen noch mindestens fünf Milliarden Jahre, bis die beiden Systeme vielleicht einmal aufeinandertreffen. Aus solchen Zusammenstößen gehen hauptsächlich masseärmere elliptische Galaxien hervor. Lassen Sie sich durch viele Bilder (und Videoclips) in diese exotische Galaxienwelt entführen.

(ab 12 J.)

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(Sa. 2 Juni 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

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(Sa. 9 Juni 2018 17:30 Uhr)

Kometen wurden früher meist als Unglücksboten betrachtet.   Erfahren Sie, was Kometen sind, wie sie aufgebaut sind und wo sie herkommen. Warum haben Kometen Schweife und warum sind diese stets von der Sonne weggerichtet? Mit vielen Bildern wollen wir Sie über diese Boten aus dem All informieren. In unserem Sonnensystem gibt es ja nicht nur die Sonne und eine Handvoll Planeten. Im interplanetaren Raum treiben sich noch jede Menge andere Himmelskörper rum: Kometen zum Beispiel oder Asteroiden. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden Objekten? Und noch verwirrender wird es, wenn es um Meteoroide, Meteore und Meteoriten geht… Die Grenzen zwischen Asteroid und Komet sind nicht klar definiert. Ein Komet, der sich wiederholt der Sonne nähert verliert immer mehr seiner flüchtigen Stoffe bis er schließlich überhaupt keine Koma und keinen Schweif mehr zeigt und von einem Asteroiden nicht mehr zu unterscheiden ist. Andererseits gibt es auch Asteroiden die ab und zu kometenartige Ausbrüche aufweisen und Koma oder Schweif entwickeln.

(ab 8 J.)

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(Sa. 16 Juni 2018 17:30 Uhr)

Ein Schwarzes Loch ist ein astronomisches Objekt,dessen Gravitation so extrem stark ist, dass aus diesem Raumbereich nichts - auch kein Lichtsignal - nach außen gelangen kann. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie verformt eine ausreichend kompakte Masse die Raumzeit so stark, dass sich ein Schwarzes Loch bildet. Der Begriff „Schwarzes Loch“ verweist auf den Umstand, dass sich im Außenraum von hinreichend kompakten Massen oder Energieanhäufungen ein durch den Ereignishorizont charakterisiertes Raumgebiet bildet, in das Materie nur hineinfallen, aber nicht wieder hinausgelangen kann („Loch“) und das insbesondere auch eine elektromagnetische Welle, wie etwa sichtbares Licht, niemals verlassen kann (daher „schwarz“). Supermassereiche (auch supermassiv genannte) Schwarze Löcher können die millionen- bis milliardenfache Sonnenmasse haben und befinden sich vermutlich in den Zentren von hellen elliptischen Galaxien und jedem Bulge (zentrale Verdickung) einer Spiralgalaxie. So ist die starke Radioquelle Sagittarius A* im Zentrum der Milchstraße ein supermassives Schwarzes Loch von 4,3 Millionen Sonnenmassen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, kommen Sie zu uns.

(ab 14 J.)

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(Sa. 23 Juni 2018 17:30 Uhr)

Kommerzieller Weltraumtourismus könnte bald Realität werden. Die US-Luftfahrtbehörde hat der Firma Virgin Galactic die Lizenz erteilt, zahlende Kunden mit einem Raumschiff ins All zu fliegen. Mit Blick auf künftige Weltraummissionen weit über den Mond hinaus wird die Fiktion bereits Wirklichkeit: Forscher arbeiten an Wegen, auch fern der Erde Gemüse zu züchten und Astronauten so die Möglichkeit zu geben, sich auf langfristigen Missionen selbst zu versorgen. Der Botaniker Ray Wheeler befasst sich bei der US-Raumfahrtagentur Nasa schon seit 1988 mit dem Thema. Er entwickelte mit Kollegen auch das nun auf der „ISS“ erprobte Anbau-System „Veggie“, das frischen Salat und auch Blumen in der Umlaufbahn sprießen ließ. Grundsätzlich wären Kartoffeln, Süßkartoffeln, Weizen und Sojabohnen weitere geeignete Kandidaten, sagt Wheeler. Sie lieferten Kohlenhydrate, Sojabohnen wichtige Proteine. „Zusammen mit dem Salat ergäbe das schon eine recht gute Ernährung.“

(ab 8 J.)

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(Sa. 30 Juni 2018 17:30 Uhr)

Als Nebel oder Nebelflecke wurden in der Astronomie ursprünglich, als man noch keine Fernrohre hatte, alle leuchtenden flächenhaften Objekte an der Himmelskugel bezeichnet. Bei einem kosmischen Nebel handelt es sich um interstellare Wolken aus Staub und Gas. Man unterscheidet folgende Arten kosmischer Nebel 1. Emissionsnebel Dabei handelt es sich um helle leuchtende Gasnebel, die von heißen Sternen in der Umgebung zum Leuchten angeregt werden 2. Reflexionsnebel Sie reflektieren das Licht der Sterne in ihrer Umgebung 3. Planetarischer Nebel Von heißen Sternen abgestoßene leuchtende Gashüllen 4. Supernovaüberrest Nach einer Sternenexplosion werden die Gashüllenpartikel mit hoher Geschwindigkeit in den Raum geschleudert. Dabei trifft das beschleunigte Gas auf interstellare Materie, die dabei zum Leuchten angeregt wird. Beispiel hierfür ist der bekannte Krebsnebel Auch Galaxien, sowie offene und Kugelsternhaufen gehören zu diesen Nebelflecken, obwohl sie ausschliesslich aus Sternen bestehen. Mit einer Fülle von Bildern wollen wir Ihnen einen Einblick in die Welt dieser "Nebel" geben.

(ab 8 J.)

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(Sa. 7 Juli 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

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(Sa. 14 Juli 2018 17:30 Uhr)

Planetarium-Shows sind aufwändig produzierte Großformatfilme, die sich nahtlos über die gesamte Kuppel eines Planetariums erstrecken und den Zuschauer komplett in ihre Bilderwelt eintauchen lassen. Die Fulldome-Projektion in hoher Auflösung hat inzwischen fast überall den opto-mechanischen Sternenprojektor abgelöst oder zumindest um das Bewegtbild ergänzt.  Das 45minütige Kuppel-Programm „Milliarden Sonnen – Eine Reise durch die Galaxis“ wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Planetarien produziert. In der Astro-Show ist in hoher Videoauflösung zunächst der Start von „Gaia“ in den Erdorbit zu sehen, wo das Weltraumteleskops in den kommenden Jahren in bisher einzigartiger Präzision die Millionen Sterne in unserer Galaxis – und später auch darüber hinaus – für eine kosmische Landkarte vermessen soll. Der Besucher muss allerdings nicht so lange warten, sondern begibt sich in der Schau gleich virtuell auf eine spektakuläre Raumfahrt durch die Milchstraße, durch geheimnisvolle Nebel, vorbei an Roten Riesen und weißen Zwergen, an Pulsaren und Schwarzen Löchern.

(ab 8 J.)

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(Sa. 1 September 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 8 September 2018 17:30 Uhr)

Der Film "Two Small Pieces of Glass - The Amazing Telescope" folgt zwei Studenten, die mit einer Astronomin auf einer lokalen Sternparty sprechen. Auf dem Weg lernen die Studenten die Geschichte des Teleskops von Galileis Modifikationen bis zum Fernrohr eines Kindes - mit zwei kleinen Glasscheiben - bis zum Start des Hubble-Weltraumteleskops der NASA / ESA und der Zukunft der Astronomie kennen. Mit dem Ziel, Zuschauer jeden Alters anzusprechen, erforscht der Film die Wunder und Entdeckungen der Astronomen in den letzten 400 Jahren.

(ab 12 J.)

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(Sa. 15 September 2018 17:30 Uhr)

Seit über 4,5 Milliarden Jahren versorgt die Sonne die Erde mit Energie: Sie wärmt unseren Planeten und ermöglicht es Pflanzen, das Sonnenlicht über den Prozess der Photosynthese in chemische Energie umzuwandeln. Die zentrale Rolle der Sonne stand in der Menschheitsgeschichte zwar nie infrage. Aber was genau da am Himmel eigentlich leuchtet, war Forschern lange Zeit ein Rätsel. Unter extremen Bedingungen bei 15 Millionen Grad im Innern der Sonne können positiv geladenen Wasserstoffkerne (Protonen) die elektromagnetischen Abstoßungskräfte überwinden und miteinander zu größeren chemischen Elementen verschmelzen. Bei diesen Fusionsprozessen wird ein winziger Anteil der Protonmasse in Energie umgewandelt und freigesetzt. In der Sonne verschmelzen momentan insgesamt vier Protonen zu einem Heliumkern aus zwei Protonen und zwei Neutronen, dem sogenannten Helium-4 Kern. Dieser Prozess läuft in der Sonne hauptsächlich über die sogenannte Proton-Proton-Kette in mehreren Zwischenschritten ab. Neugierig geworden? Am 15. September bei uns.

(ab 14 J.)

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(Sa. 22 September 2018 17:30 Uhr)

Was hat unser Sonnensystem mit Bauernkalendern und Organizern zu tun? Warum hat ein Tag 24 Stunden (und nicht praktische 10) und wie weit kommt das Licht in einer Attosekunde? Warum konnten Julius Cäsar und Papst Gregor XIII. bedeutende Kalenderreformen durchsetzen, nicht aber die Französische Revolution? Bei einem Streifzug durch die Geschichte des Kalenders geht es um solche Fragen, aber auch um viele andere interessante Aspekte unseres nur scheinbar so selbstverständlichen Umgangs mit der Zeit. Die 6-teilige Reihe "Was macht die Zeit, wenn sie vergeht?" erzählt von den vielen Versuchen der Menschen, die Zeit zu messen und einzuteilen - von Stonehenge über die römische Antike, die islamische und jüdische Zeitrechnung bis hin zum digitalen Ewigen Kalender. Eine unterhaltsame Erkundungsreise zur Entwicklung unseres Zeitverständnisses.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 29 September 2018 17:30 Uhr)

Bislang haben Astrobiologen bei ihren Überlegungen zu Leben auf anderen Planeten immer angenommen, dass Meere dort ähnlich salzhaltig sein müssten wie auf der Erde. Jetzt hat eine Forschergruppe diese Annahme in Frage gestellt – und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen. Drei Supererden in einem fernen Planetensystem, von denen eine in der Lebenszone ihres Sterns kreisen dürfte – das ist die jüngste Entdeckung des Kepler-Weltraumteleskops der US-Raumfahrtbehörde Nasa . Das System mit der Katalognummer EPIC 201367065 ist 147 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Massen der Trabanten betragen 2,1; 1,7 und 1,5 Erdmassen. Sie umkreisen einen kleinen roten Zwergstern, der gerade halb so groß ist wie unsere Sonne. Der kleinste Trabant zieht am Rand der so genannten Lebenszone seine Bahn. Dort empfängt er gerade so viel Strahlung von seinem Stern, dass Wasser auf seiner Oberfläche flüssig vorliegen könnte. Dies gilt als Voraussetzung für die Entstehung von Leben. „Die Zusammensetzung dieser neu gefundenen Planeten kennen wir nicht“ Heute wird viel über Lebensräume ausserhalb unserer Erde geredet. Was davon ist realistisch? Gibt es eine Alternative im All, wenn wir den blauen Planeten zerstört haben?

(ab 10 J.)

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(Sa. 6 Oktober 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 13 Oktober 2018 17:30 Uhr)

Nach einem langen Arbeitstag im All geht nichts über eine gute Nachtruhe! Allerdings hat es mit dem Schlafen im Weltraum etwas Besonderes auf sich. Es gibt kein Oben oder Unten und alles ist schwerelos. Die Astronauten können ihre Schlafsäcke an einer Wand oder Decke befestigen und schlafen, wo sie möchten, sofern sie darauf achten, nicht umherzuschweben und an Dinge zu stoßen. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) schlafen die meisten Besatzungsmitglieder in ihren eigenen kleinen Kojen. Wenn nicht genügend Kojen für alle Personen an Bord zur Verfügung stehen, bieten sich die ISS-Module als Schlafstätten an. Die US-amerikanischen Quartiere sind private, schalldichte Kämmerchen, in denen ein Bewohner auch Musik hören, mit einem Laptop-Computer arbeiten und persönliche Gegenstände in großen Schubladen oder den an den Kabinenwänden befestigten Netzen aufbewahren kann. Diese Kojen sind auch mit einer Leselampe, einem Regal und einem Schreibtisch ausgestattet. Morgens 7:00 Uhr: Für Frühaufsteher an Bord der Internationalen Raumstation beginnt ein neuer Tag. Wer indes noch bis 7:30 Uhr schlummern möchte, darf dies gern tun. Jeder Astronaut entscheidet selber, wann er sich von seiner Armbanduhr wecken lassen möchte. Hauptsache, er erscheint frisch und munter zur allmorgendlichen Planungskonferenz um 8:45 Uhr. Sie ist für alle Astronauten an Bord ein Muss.

(ab 8 J.)

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(Sa. 20 Oktober 2018 17:30 Uhr)

Woraus besteht der Kosmos? Diese Frage beschäftigt uns seit Menschengedenken – und wir haben sie immer noch nicht beantwortet. Je weiter wir in die Tiefen von Raum und Zeit vordringen, umso mehr neue Fragen und Rätsel stellen sich. Heute erkennen wir, dass rund ein Viertel des gesamten Universums sich als geheimnisvolle dunkle Materie zeigt. Wir erkennen, dass sie da ist. Doch wir wissen nicht, woraus sie besteht. Lassen Sie sich anschaulich vor Augen führen, woher wir Kenntnis von der Existenz der Dunklen Materie haben. Folgen Sie den Forschern bei Beobachtungen, die tief ins All und zu Experimenten, die tief unter die Erde führen. Kann das Mysterium der Dunklen Materie enthüllt werden?

(ab 14 J.)

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(Sa. 27 Oktober 2018 17:30 Uhr)

Wenn alles nach Plan verläuft, stehen den Astronomen goldene Zeiten bevor. Mit Teleskopen der Superlative und Reisen zu Planeten wollen sie die großen Fragen nach dem Beginn der Welt oder die Entstehung von Sternen und Planeten beantworten. Im All erwarten die Astronomen den Auftritt von drei außergewöhnlichen Teleskopen. Am Boden wollen Astronomen im nächsten Jahrzehnt die "Zehn-Meter-Marke" für Spiegeldurchmesser knacken. So planen die Europäer das European Extremely Large Telescope mit einem 39-Meter-Spiegel, das aus mehr als 900 sechseckigen Segmenten zusammengesetzt wird. Dieser gewaltige Spiegel sammelt rund 20-mal mehr Licht als die derzeit größten Teleskope. Gleichzeitig plant ein Konsortium aus Instituten in den USA und Kanada ein 30-Meter-Teleskop; eine amerikanisch-australische Kollaboration arbeitet an einem 24-Meter-Teleskop namens Giant Magellan Telescope. Diese drei Giganten sollen gegen Ende des nächsten Jahrzehnts ihre Augen öffnen und zum Beispiel extrem lichtschwache Galaxien im jungen Kosmos aufspüren. Neue Projekte werden auch die Radioastronomie beflügeln. In den chilenischen Anden (Atacama-Wüste) entstand in 5000 Meter Höhe das "Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array" (Alma), ein aus 66 fahrbaren Parabolantennen zu je zwölf Meter Durchmesser bestehendes Interferometer für Wellenlängen im Millimeter- und Submillimeterbereich. Hiermit wollen die Astronomen zum Beispiel Staubscheiben um junge Sterne beobachten, in denen neue Planeten entstehen.

(ab 12 J.)

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(Sa. 3 November 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 10 November 2018 17:30 Uhr)

Die Vorstellung, dass Himmel, Erde und Mensch eine Einheit bilden, blieb in China bis heute erhalten. In der Philosophie von Himmel- Mensch- Erde haben wir kein Märchen mehr, sondern alte chinesische Naturphilosophie. Die Philosophie von Yin und Yang, die immer wieder ineinander übergehen und sich dabei immer wieder transformieren. „Himmel ist der Vater und Erde ist die Mutter. Ich, dieses winzige Wesen, bin mittendrin hineingemischt. Daher ist alles, was den Raum zwischen Himmel und Erde anfüllt, mein Körper und alles, was Himmel und Erde lenkt, ist meine Natur.“ In der Akupunktur und im Qi Gong ist der Mensch die Achse, die Himmel und Erde verbindet. Winzig klein- aber die Achse von allem, was ist.

(ab 14 J.)

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(Sa. 17 November 2018 17:30 Uhr)

Albert Einstein postulierte bereits 1916 Gravitationswellen. Denn diese Verzerrungen der vierdimensionalen Raumzeit ergeben sich als direkte Folge seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Seither versuchten Physiker Gravitationswellen aufzuspüren – zum einen um Einsteins Relativitätstheorie ein weiteres Mal zu bestätigen, zum anderen weil die Wellen neue Erkenntnisse über das Universum und seine Entstehung liefern. Das ist nun gelungen: An den Advanced-LIGO-Detektoren in den USA und Virgo in Italien konnten Signale von Gravitationswellen 2015 erstmals gemessen werden. Im Vortrag wird auf die aktuellen Messungen detailliert eingegangen. Als Gravitationslinseneffekt wird in der Astronomie die Ablenkung von Licht durch große Massen bezeichnet. Der Name rührt her von der Analogie zur optischen Linse und der wirkenden Kraft, der Gravitation (auch Schwerkraft genannt). Lichtstrahlen, die von einer Gravitationslinse abgelenkt werden, werden umso stärker zur Masse hin abgelenkt, je näher sie an der ablenkenden Masse vorbeilaufen. Eine Gravitationslinse konzentriert das Licht, das an der ablenkenden Masse vorbeiläuft, auf die Optische Achse zwischen Objekt und Beobachter. In verschiedenen Abständen am Objekt vorbeilaufende Lichtstrahlen schneiden aber die Achse in verschiedenen Entfernungen. Infolgedessen kann eine Gravitationslinse im Sinne der abbildenden Optik kein reelles Bild erzeugen. Die Lichtverteilung ist bogenförmig verzerrt und muss erst interpretiert werden. Gravitationswellen- und linsen schlagen ein völlig neues Kapitel der Astronomie auf und verhelfen uns zu neuen Entdeckungen, die sonst unmöglich wären.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 24 November 2018 17:30 Uhr)

Was passiert, wenn der Mond plötzlich verschwindet? Das ist natürlich eine sehr spekulative Frage. Das Gedankenexperiment macht aber deutlich, welchen enormen Einfluss die Anziehungskraft des Mondes auf die Erde ausübt. Denn sollte der Mond plötzlich aus unserer Umlaufbahn verschwinden, bliebe nichts mehr, wie es war. Unser Mond ist für einen Planeten von Erd-Format außergewöhnlich groß – und er umkreist uns zudem, astronomisch betrachtet, sehr nah, in 380 000 Kilometer Entfernung. Zwischen zwei gewaltigen und derart dicht beieinanderliegenden Körpern wirken starke Gravitationskräfte. Ihr Wirken können wir zum Beispiel an der Nordseeküste direkt als Ebbe und Flut erleben. Doch die Anziehungskraft des Mondes macht sich über die Gezeiten hinaus bemerkbar: Die Flutberge werden durch die schnelle Drehbewegung der Erde aus der direkten Linie zum Mond herausgezogen. Sie folgen damit als Teil der Erde dem Trägheitsgesetz. Dem wirkt die Schwerkraft des Mondes entgegen. Sie greift an den Flutbergen an und zieht sie sozusagen zurück, bis sich ein neues Kräftegleichgewicht einstellt. Dadurch wird die Rotation der Erde allmählich abgebremst. Gäbe es nun den Mond nicht, würden die Wasserberge der Gezeiten plötzlich wesentlich kleiner ausfallen, da die Anziehungskraft der Sonne nur etwa ein Drittel so stark ist wie die des Mondes. Ohne den stabilisierenden Einfluss des Mondes auf die Erdachse würde unser Planet nun auch, ähnlich wie ein Kreisel kurz vorm Umkippen, stark ins Trudeln geraten; seine Achse würde regelmäßig hin- und herschwanken. Innerhalb einiger hunderttausend Jahre würde sich die Neigung der Erde stark verändern. Unvermeidlich wären dabei gravierende Klimaveränderungen: Unterschiedliche Erdregionen würden pol- oder äquatorwärts kippen und wären der Sonne mehr zu- oder abgewandt. So könnten aus den Polen die Tropen und aus dem Äquator eine Eiswüste werden – und dies weder nur einmal noch besonders allmählich. Auch wenn dies alles spekulativ ist, wir gehen der Frage genauer nach!

(ab 8 J.)

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(Sa. 1 Dezember 2018 17:30 Uhr)

Die allgemeinen Führungen an jedem ersten Samstag im Monat zeigen bei einem Rundgang durch die Ausstellung die hier aufgebauten Modelle zum Thema Astronomie, die teilweise selbst in Gang gesetzt werden können. Anschließend wird im Planetarium der aktuelle Sternenhimmel für den jeweiligen Monat gezeigt.  Lernen Sie die Sternbilder kennen und finden Sie die Planeten am Himmel wieder.

(ab 8 J.)

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(Sa. 8 Dezember 2018 17:30 Uhr)

Der Big Rip (englisch etwa für „Das große Zerreißen“) ist in der Kosmologie neben dem Big Crunch („Das große Zusammenkrachen“) und dem Big Freeze („Das große Einfrieren“), ewige Expansion (auch als Big Chill bezeichnet) ein drittes hypothetisches Ende des Universums. 1. Der Big Rip: Dabei nimmt die Expansionsrate, getrieben von einer wachsenden Phantom-Energiedichte, immer schneller zu und divergiert schließlich in dem Big Rip genannten singulären Ereignis. Die Phantomenergie ist eine Form der Dunklen Energie. Das Universum würde von den größten zu den kleinsten Strukturen zerreißen. Zuerst trifft es Galaxienhaufen, dann Galaxien, das Sonnensystem, die Erde, Atome usw. 2. Der Big Crunch gilt nach den neuesten Daten als eher unwahrscheinliches Szenario. Dabei kollabiert das Universum unter der Wirkung der Gravitationskraft immer stärker, bis es schließlich in einer Art von umgekehrtem Urknall, dem „Big Crunch“, endet und somit völlig verschwindet. Ob letztlich eine der Theorien zur ewig unbeschleunigten Expansion (Big Chill bzw. Big Freeze) oder doch eher der Big Rip das Rennen um die Zukunft unseres Universum machen wird, kann derzeit noch nicht genau genug abgeschätzt werden. 3. Der Unterschied zwischen Big Rip und Big Chill besteht darin, dass beim Big Chill die kosmischen Massen zunächst kompakt bleiben und sich in sehr langer, aber endlicher Zeit in Strahlung umwandeln. Je nach Hochrechnung geht man davon aus, dass bei einem Alter zwischen 10^150 und 10^1000 Jahren der endgültige Wärmetod eintritt, d. h. alle Protonen zerfallen und jegliche Strahlung soweit ausgedünnt ist, dass ein falsches Vakuum bei 0 K vorliegt. Der Big Rip würde diesen Zustand in wesentlich kürzerer Zeit und schlagartig herbeiführen und auch kombinierte Teilchen mit unendlich großer Halbwertszeit zerreißen, die hypothetisch existieren könnten und dann auch in einem ewig expandierenden Universum vereinzelt vorkommen. Vermutlich wären auch supermassive Objekte wie Quasare oder noch größere kosmische Schwarze Löcher, die im Big Chill zwischen 10^40 und 10^100 Jahre überdauern könnten, bei einem Big Rip sofort verschwunden. Auch wenn wir die verschieden Szenarien nicht erleben werden, ist es interessant, welche Ausblicke die moderne Astronomie ermöglicht.

(ab 14 J.)

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(Sa. 15 Dezember 2018 17:30 Uhr)

Die Natur hat die chemischen Elemente, aus denen alle Sterne und Planeten, alle Organismen und auch wir Menschen bestehen, in drei Phasen erzeugt. Die erste Phase endete bereits wenige Minuten nach dem Urknall. Bis dahin waren nur die leichtesten Elemente Wasserstoff und Helium sowie in geringen Mengen Lithium und Beryllium entstanden. Danach sanken Temperatur und Dichte im expandierenden Universum so weit, dass keine schwereren Atomkerne mehr gebildet werden konnten. Die zweite Phase der Nukleosynthese begann erst einige hundert Millionen Jahre später. Damals bildeten sich durch Gravitationsdruck aus dem Urgas die ersten Sterne. In deren heißen Zentren setzten Kernreaktionen ein, in denen die leichten Elemente Wasserstoff und Helium nach und nach zu schwereren Elementen bis hin zum Eisen fusionierten. Dritte Phase: Atomkerne schwerer als Eisen entstanden in den letzten Entwicklungsstadien massereicher Sterne, den sogenannten Roten Riesen, und in gewaltigen Sternexplosionen, den Supernovae. Der berühmte Satz: „Wir sind aus Sternenstaub gemacht“ ist daher nicht etwa metaphorisch, sondern im Wortsinn zu verstehen: Jedes Atom schwerer als Beryllium in unserem Körper oder wo auch immer im Universum, verdankt seine Existenz der Elementsynthese im Innern der Sterne oder in Sternexplosionen. Erst kürzlich wurden Signale von verschmelzenden Neutronensternen empfangen, die uns erstmalig bestätigten, was man schon länger vermutete: die schwereren Elemente u.a. Silber, Gold und Platin entstehen in einem solchen Prozeß.

(für Kinder nicht geeignet !!!)

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(Sa. 22 Dezember 2018 17:30 Uhr)

Schon seit Jahrhunderten versuchen Astronomen, herauszufinden, was der Stern von Bethlehem war. Ein Komet? Eine Supernova? Eine besondere Konstellation? Schon Johannes Keppler, Edmond Halley und Isaak Newton grübelten über diese Frage nach und entwickelten dazu ihre Theorien. Doch die Lösung des Rätsels ist gleich aus mehreren Gründen komplizierter als man glaubt. Den Angaben der Bibel zufolge war der "Stern von Bethlehem" nicht nur in Israel selbst, sondern auch in Babylon, der Heimat der drei Weisen, sichtbar. Das Ereignis war offenbar sowohl auffällig als auch selten genug, um den erfahrenen babylonischen Astronomen als etwas Besonderes zu erscheinen. Die Leuchterscheinung muss länger zu sehen gewesen sein, da die drei Weisen sie sowohl bei ihrem Aufbruch in Babylon als auch bei ihrer Ankunft in Bethlehem beobachteten. Es stellt sich die Frage, warum in der Bibel nur von einem "Stern" die Rede ist. War das einfach künstlerische Freiheit des Evangelisten? Oder hat er sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen astronomischen Erscheinungen rund um Christi Geburt, die für den Stern von Bethlehem verantwortlich sein könnten. Auch wer glaubt, sollte sich den Erkenntnissen der Astronomen nicht verschliessen.

(ab 8 J.)

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Bitte beachten !!!
Einlass ins Planetarium ist jeweils um 17.30 Uhr
Beginn der Vorführungen: 18.00 Uhr (pünktlich)
Nach Beginn der Vorführung ist kein Einlass mehr möglich !!!