Planetarium und Sternwarte Köln

Vom Leben in der ISS

(Sa. 13 Oktober 2018 17:30 Uhr)

Nach einem langen Arbeitstag im All geht nichts über eine gute Nachtruhe! Allerdings hat es mit dem Schlafen im Weltraum etwas Besonderes auf sich. Es gibt kein Oben oder Unten und alles ist schwerelos. Die Astronauten können ihre Schlafsäcke an einer Wand oder Decke befestigen und schlafen, wo sie möchten, sofern sie darauf achten, nicht umherzuschweben und an Dinge zu stoßen. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) schlafen die meisten Besatzungsmitglieder in ihren eigenen kleinen Kojen. Wenn nicht genügend Kojen für alle Personen an Bord zur Verfügung stehen, bieten sich die ISS-Module als Schlafstätten an. Die US-amerikanischen Quartiere sind private, schalldichte Kämmerchen, in denen ein Bewohner auch Musik hören, mit einem Laptop-Computer arbeiten und persönliche Gegenstände in großen Schubladen oder den an den Kabinenwänden befestigten Netzen aufbewahren kann. Diese Kojen sind auch mit einer Leselampe, einem Regal und einem Schreibtisch ausgestattet.
Morgens 7:00 Uhr: Für Frühaufsteher an Bord der Internationalen Raumstation beginnt ein neuer Tag. Wer indes noch bis 7:30 Uhr schlummern möchte, darf dies gern tun. Jeder Astronaut entscheidet selber, wann er sich von seiner Armbanduhr wecken lassen möchte. Hauptsache, er erscheint frisch und munter zur allmorgendlichen Planungskonferenz um 8:45 Uhr. Sie ist für alle Astronauten an Bord ein Muss.

(ab 8 J.)


Planetarium Köln, Blücherstrasse 15-17


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