Planetarium und Sternwarte K÷ln

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Sonderlinge im Sonnensystem

(Sa. 8 Juni 2019 17:30 Uhr)

Wer in der Adventszeit zwischen dem 4. und dem 14. Dezember den Blick zum Nachthimmel richtet, kann auf ein Geschenk besonderer Art hoffen: Sternschnuppen. Verl├Ąngert man die Lichtspuren der Meteore zur├╝ck, so scheinen sie aus den Zwillingen zu str├Âmen, sie hei├čen deshalb nach dem lateinischen Namen des Sternbilds Geminiden. Es handelt sich dabei um winzige kosmische Staubk├Ârnchen, und immer im Advent ist die Erde genau an der richtigen Stelle, sodass der Staub in der irdischen Lufth├╝lle vergl├╝hen kann. Dabei sorgt er f├╝r die huschenden Lichter, die einen geheimen Wunsch erf├╝llen sollen, so der Volksglaube.┬á┬á┬á┬á Astronomen sehen das n├╝chterner. Sie haben die Quelle des Staubs bereits l├Ąnger ausgemacht. Es ist Phaethon, ein seit 1983 bekannter Asteroid, der die Sonne auf einer lang gestreckten Ellipse uml├Ąuft. Sein Abstand schwankt dihr auf 0,14 Astronomische Einheiten (AE), entsprechend einer Distanz von rund 20 Millionen Kilometern. Dann wird es auf dem nur f├╝nf Kilometer gro├čen K├Ârper mehr als 700 Grad Celsius hei├č. Und der Strahlungsdruck des intensiven Sonnenlichts kann die winzigen Staubpartikel auf der Oberfl├Ąche ins All katapultieren.abei sehr stark, alle 1,4 Jahre n├Ąhert er sich ihr auf 0,14 Astronomische Einheiten (AE), entsprechend einer Distanz von rund 20 Millionen Kilometern. Dann wird es auf dem nur f├╝nf Kilometer gro├čen K├Ârper mehr als 700 Grad Celsius hei├č. Und der Strahlungsdruck des intensiven Sonnenlichts kann die winzigen Staubpartikel auf der Oberfl├Ąche ins All katapultieren.

(ab 12 J.)


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