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Antimaterie - Spiegelbild oder Zerrbild ?

Samstag 26.04.2014 17:30 Uhr

Blücherstr. 15-17 / 50733 Köln

Antimaterie ist die Sammelbezeichnung für Antiteilchen und alles, was aus ihnen aufgebaut ist, so wie die „normale“ Materie aus „normalen“ Teilchen besteht.
Antimaterie kann die Form von Atomen und Molekülen haben, die gebundene Systeme aus Positronen, Antiprotonen und ggf. Antineutronen sind. In der beobachtbaren Welt ist Antimaterie sehr kurzlebig, weil beim Aufeinandertreffen eines Teilchen-Antiteilchen-Paares
sich beide gegenseitig unter Energiefreisetzung in einer Annihilations-Reaktion vernichten. Einige leichte Antiteilchen sind in der Natur allgegenwärtig, aber Atome oder Moleküle aus Antimaterie kommen, soweit bekannt, nicht natürlich vor. Die bisherigen Experimente und Theorien ergeben weitgehend identisches Verhalten von Materie und Antimaterie.
Demnach sind nach dem heißen und dichten Anfangszustand des Universums (Urknall) Materie und Antimaterie
in näherungsweise gleichen Mengen entstanden und kurz darauf wieder durch Annihilation „zerstrahlt“.
Andererseits zeigen aber alle bisherigen Beobachtungen im Kosmos nur die „normale“ Materie.
Sie muss das Überbleibsel eines geringen Ungleichgewichts zu Beginn des Universums sein. Andererseits zeigen aber alle bisherigen Beobachtungen im Kosmos nur die „normale“ Materie. Sie muss das Überbleibsel eines geringen Ungleichgewichts zu Beginn des Universums sein.  


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